Die Aktien von Logitech fielen am Dienstag auf 79,28 Franken und überschritten damit den längeren Abwärtstrend, der bereits rund 21 Prozent vom Mai-Hoch bei etwa 100 Franken abgebaut hat. Die Aktie, die lange als die am meisten schwankende im Schweizer Marktindex galt, erlebte seit Ende 2023 vier Hochs und Tiefs im Bereich von 103 bis 57 Franken.
Das jüngste Ergebnis fiel im Juliquartal aus und weckte Bedenken bezüglich der Lieferkettenbelastungen und der kurzfristigen Rentabilität. Die Unternehmensleitung hat die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beschleunigt, um die künftige Umsatzentwicklung voranzutreiben, insbesondere im Bereich Körperhaltung, Spracherkennung und Gaming-Hardware. JPMorgan schätzt, dass diese Investitionen neun bis zwölf Monate benötigen, um in spürbare Margen umgesetzt zu werden, prognostiziert lediglich eine moderate Wachstumsrate des operativen Ergebnisses und setzt einen Zielkurs von 83 Franken gegenüber den derzeitigen 79 Franken mit einer Bewertung der Klasse "Neutral" fest.
Ähnlich erwartet die UBS, dass sich der Ertragsdruck erst im zweiten Quartal des Jahres 2027 wieder beschleunigen wird, wenn die aktuellen F&E-Investitionen Früchte tragen werden. Das Ziel von 80 Franken der Bank spiegelt kurzfristige Ertragsdrucke aufgrund dieser Investitionen wider. Der Konsens unter den von Bloomberg befragten Analysten liegt bei 89 Franken im Durchschnitt.












