Der Iran und Pakistan gaben am Dienstag bekannt, dass die Gespräche über ein potenziellesZwischenabkommen mit den USA "signifikante Fortschritte" gemacht hätten, nach einer Besprechung zwischen dem pakistanischen Innenminister Mohsin Naqvi und iranischen Beamten.
Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern und die Hormuschlot wieder zu öffnen, eine wichtige Schiffsroute, über die der Ölverkehr rapide zurückgegangen ist. Al Jazeera berichtete, dass am Montag nur ein Frachtförderer durch die Schlinge geschippert hatte, das niedrigste tägliche Volumen seit dem 7. Mai. Der Verkehrsfluss war zuvor kollabiert, nachdem ein memorandum of understanding von Juni zwischen Washington und Teheran aufgehoben wurde, nachdem Angriffe auf Öltanker in der Region verübt wurden.
Der US-Finanzminister Scott Bessent kündigte am Montag neue wirtschaftliche Sanktionen an und beschrieb sie als "ökonomischen Angriff" auf Irans Finanznetzwerke. Die Massnahmen zielen darauf ab, Teheran zu isolieren, indem Einrichtungen abgeschnitten werden, die Geldwäsche oder andere Transaktionen im Auftrag des Iran ermöglichen. Bessent warnte, dass jede Partei, die das finanzielle System im Iran unterstützt, vom US-Dollar-System ausgeschlossen werden würde und erklärte, dass "die Uhr gerade angefangen hat zu tickern".
Das Weisse Haus hat eine Frist für die Länder festgelegt, bis sie die Beziehungen zu Iran abbrechen müssen, ohne jedoch ein Umsetzungstermin für die Sanktionen bekannt gegeben zu haben. Die Ankündigung folgt einem gemeinsamen Angriff der USA und Israels Ende Februar, der den Beginn der Feindseligkeiten zwischen Washington und Teheran markierte.
Die Ölmärkte reagierten auf die Entwicklungen. Die Brent-Rohstoff-Futures notierten 0,5 % niedriger bei 91,73 US-Dollar je Barrel. Die Analysten von ING hielten fest, dass die Marktteilnehmer weiterhin unsicher sind, inwiefern die Handelspartner den US-Massnahmen entsprechen werden.
Die pakistanischen Streitkräfte gaben bekannt, dass das Treffen mit iranischen Beamten "sehr positiv" abgeschlossen wurde, während Naqvi den Austausch als "sehr konstruktiv" bezeichnete. Die Gespräche finden in einer Zeit statt, in der es zu grösseren regionalen Spannungen kommt, einschliesslich der verstärkten Sicherheitsbedenken rund um den Hormuskanal und der weiterhin wichtigen Rolle Israels im Konflikt.












