Dycom Industries Inc. fiel am Mittwoch in der Vorbörsenotierung um 5,5% zurück, nachdem der Anbieter von Telekommunikationsinfrastruktur besser als erwartet einen Gewinn im zweiten Quartal gemeldet hat, jedoch eine konservative Ausblick für das dritte Quartal gegeben hat.
Die Aktien des Unternehmens fielen auf 332,50 US-Dollar, was einem Verlust von 351,80 US-Dollar am Dienstag schliesst und eine Verringerung vom 52-Wochen-Hoch von 566,47 US-Dollar mit sich bringt. Der Rückgang folgte der Veröffentlichung der Ergebniszahlen des zweiten Quartals, die ein umgesetztes Ergebnis je Aktie von 5,29 US-Dollar zeigten und damit den Konsensschätzungen von etwa 4,70 US-Dollar entsprachen. Die Einnahmen beliefen sich auf 2,01 Milliarden US-Dollar und lagen damit nur leicht über den 1,98 Milliarden US-Dollar hohen Prognosen.
Der Umsatzanstieg von 45,6 % im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Expansionsmassnahmen im Bereich der Ausbauten von Glasfasern in die Haushalte, der Langstreckeninfra- struktur und der Middle-Mile-Faserinfrastruktur sowie auf Aufträge im Bereich der Elektrizitätsversorgung von Rechenzentren zurückzuführen. Das Unternehmen erwähnte auch eine von seiner Geschäftsleitung genehmigte Rückkauf-Autorisierung in Höhe von 150 Millionen US-Dollar.
Der Ausblick von Dycom für das dritte Quartal entsprach jedoch nicht den Erwartungen. Das Unternehmen prognostizierte ein bereinertes EPS zwischen 4,33 und 4,79 USD mit einem Schnittpunkt von 4,56 USD, also unter dem Analystenkonsens von 4,68 USD. Die Umsatzprognose für das Quartal belief sich auf zwischen 1,9 und 2,0 Milliarden USD.
Das Unternehmen bestätigte, dass Vorstandsmitglied Jennifer Fritzsche mit Wirkung zum 25. August ihren Posten niedergelegt hat und erklärte, dass ihr Abgang mit keiner betrieblichen Diskrepanz zu tun habe. Unabhängig davon hat Raymond James Dycom auf seine Liste der Analysten-Favoriten aufgenommen, was einen bescheidenen Ausgleich für das negative sentiment darstellt.
Die Aktien von Dycom, die bis zum Mittwoch noch einen Anstieg von rund 15% im Vergleich zum Jahresauftakt verzeichnet hatten, werden jetzt deutlich unter ihren jüngsten Spitzenkursen gehandelt, angesichts breiterer Bedenken hinsichtlich des Impulses bei den Infrastrukturausgaben und der Korrekturen in der Bewertung des Sektors.













