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Der Schweizer Bausektor wächst im H1 2026 um 3,1 % aufgrund einer starken Nachfrage nach Hochhäusern

Die Hochhausbebauung und öffentliche Projekte treiben das Wachstum im ersten Halbjahr an, während der Tiefbau trotz Rückstände hinterherhinkt. Die SBV erwartet für dieses Jahr 48.000 neue Wohnungen, warnt aber vor einer Zurückhaltung im Jahr 2027.

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Helena Vásquez · Business Desk · 26 Aug 2026 · 13:18 · 1 Min. Lesezeit
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Der Schweizer Bausektor wächst im H1 2026 um 3,1 % aufgrund einer starken Nachfrage nach Hochhäusern

Die Schweizer Bauwirtschaft wuchs im ersten Halbjahr 2026, wie die Schweizerische Bauunternehmer Vereinigung (SBV) mitteilt: Die Umsätze schnellten um 3,1% gegenüber dem Vorjahr auf 11,2 Milliarden Schweizer Franken.

Die Wachstumszahlen wurden von der Hochhausbauaktivität angetrieben, die die Bauingenieurwesenindustrie übertraf, da Wohn- und öffentliche Projekte mit Nachdruck fortgesetzt wurden. Nach dem 5,6-prozentigen Anstieg im ersten Quartal zeigte sich im zweiten Quartal eine Verzögerung der Expansion, sodass die Umsätze auf 6,2 Milliarden Franken zulegten – ein Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Hochhausbau im Wohn-und öffentlichen Sektor wuchs um über 5 %, während die Bauingenieurwesenindustrie um 2 % zurückging, und zwar trotz eines beträchtlichen Auftragsrückstands. Die Verzögerungen, die auf rechtliche Probleme und ausgedehnte Genehmigungsprozesse zurückzuführen sind, haben die Projektdurchführung verlangsamt, so das SBV.

Der Auftragsbestand zum Jahresmitte belief sich auf 8,7 Milliarden Franken für Hochhausbau und 8,2 Milliarden Franken für Tiefbau. Die Gesamtneuaufträge im Zeitraum stiegen um 1,6% auf 12,2 Milliarden Franken, wobei die Auftragseingänge für Hochhäuser um 2,5% und für Tiefbau um 0,5% zunahmen.

Die SBV schätzt, dass im Jahr 2026 48.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden, wenn man sich an den Volumina der neuen Wohnbauaufträge orientiert. Dies würde das Angebot näher an die Nachfrage rücken, obwohl die Vereinigung darauf hinweist, dass 2027 ein Rückgang eintreten könnte, da die neuen Aufträge im ersten Halbjahr 2026 stagnierten und die Baumarktzulessungen im Jahr 2025 schwach ausfielen.

Für die Zukunft setzt die SBV auf eine Infrastruktur-getriebene Entwicklung im Bauwesen, insbesondere im Rahmen des Bundesprogramms „Verkehr '45“, das die Ausweitung des Schienen-, Straßen-und Verkehrsnetzes in städtischen Bereichen vorsieht. Die Vereinigung drängt auf die Aufnahme weiterer nationale Autobahnprojekte, als derzeit vorgesehen, um den Fortschritt aufrecht zu erhalten.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

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