InstallatørGruppen, der dänische Anbieter von Installationsdiensten, meldete einen Anstieg des Umsatzes im ersten Halbjahr 2026 um 29,5% auf 2,2 Milliarden dänische Kronen, getrieben durch Akquisitionen und moderates organisches Wachstum. Das justierte EBITDA des Unternehmens stieg um 34,6% auf 205 Millionen dänische Kronen und erhöhte die EBITDA-Marge auf 9,3% von 9,1% im Vorjahr. Allerdings gingen die Aktien nach der Veröffentlichung um 15,09% auf 10,41 US-Dollar zurück und wurden damit die Gewinne aus der Juni-Nasdaq Copenhagen-Hefteure wieder weggewischt.
Die Auftragsbücher behielten ihren robusten Charakter bei, der Rücklagersaldo belief sich auf 4,3 Milliarden DKK, was einer Steigerung von 19 % seit Jahresende 2025 und einer jährlichen Zuwachsrate von 72 % entspricht. Das organische Wachstum sackte auf 2,2 % ab (gegenüber 18,2 % im gleichen Zeitraum im letzten Jahr), was das von Zurückhaltung geprägte Marktumfeld widerspiegelt. Das Segment Schweiz erzielte Erträge von 322 Millionen DKK, was einen deutlichen Sprung gegenüber 77 Millionen DKK im Vorjahr bedeutet, und erzielte ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 19 Millionen DKK.
Der justierte freie Cashflow belief sich auf 141 Mio. DKK und betrug damit im Vergleich zu 215 Mio. DKK im H1 2025 nur noch 56 Mio. DKK, da das Betriebskapital 56 Mio. DKK absorbierte. Die Verschuldungsquote stieg auf 2,0x von 1,7x zum Jahresende 2025, bleibt jedoch unter dem Zielbereich des Unternehmens von 2,5x. Niels Eldrup Meidahl, CEO der Gruppe, betonte die starke Auftragslage und das akquisitionsgetriebene Wachstum und fügte hinzu, dass die Börsennotierung es geschafft hat, die Stakeholder-Basis zu erweitern, ohne die operativen Prioritäten zu ändern.
Die Jahresprognose 2026 wurde beibehalten: Der Umsatz wird auf der Grundlage der veröffentlichten Ergebnisse zwischen 4,65 Milliarden DKK und 4,9 Milliarden DKK sowie – wenn die Übernahmen berücksichtigt werden – zwischen 5,45 Milliarden DKK und 5,7 Milliarden DKK liegen. Das ajustierte EBITDA wird im Bereich von 415 Millionen DKK bis 465 Millionen DKK erwartet und bei einer Kombination von 475 Millionen DKK bis 525 Millionen DKK. Das Management bestätigte den Zielwert einer Cash Conversion über 85 % für das Jahr. Der Finanzvorstand Mathias Ringsted Grüner verwies darauf, dass die im Zusammenhang mit der Termintreue bestehenden monetären Mittelaufwände im dritten Quartal wieder normalisiert werden dürften.












