Der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi sagte am Dienstag, dass Iran und Pakistan bei Gesprächen, die darauf abzielten, einen vorübergehenden Waffenstillstand zwischen Teheran und Washington wiederherzustellen, "wesentliche Fortschritte" erzielt hätten, nach einem Treffen in der iranischen Hauptstadt.
Die Diskussionen konzentrierten sich auf eine Abrüstung der Feindseligkeiten und die Wiederherstellung der Seeverbindung durch den Hormus-Schwamm, einer kritischen Schifffahrtsroute, auf der der Verkehr seit dem 7. Mai so stark zurückgegangen ist. Laut Al Jazeera befuhr erst ein一つ Waren-Schiff die Meerenge am Montag, was die regionalen Spannungen unterstreicht.
Die Gespräche finden statt, nachdem die USA den Druck auf Iran verstärkt haben. Der US-Finanzminister Scott Bessent kündigte neue wirtschaftliche Sanktionen gegen Irans Finanznetzwerke an und bezeichnete die Massnahmen als «Anzug gegen Irans finanzielle Verbindungen rund um die Welt». Die Sanktionen sollen Teherans «Hilfskräfte» stören und alle Einheiten aus dem Dollar-System entfernen, die Geldwäsche im Namen Irans ermöglichen. Die Massnahmen sind noch nicht in Kraft getreten, aber das Weisse Haus hat eine Zeitspanne festgelegt, in der Länder ihre Aktivitäten mit Iran stoppen müssen.
Bessent warnte, dass 'die Uhr gerade ticken beginnt' für Organisationen, die die finanzielle Infrastruktur des Iran unterstützen. Die Ankündigung folgt auf das Erlöschen eines Memorandums of Understanding vom Juni zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, dessen Ziel es gewesen war, den Kampf zu beenden und ein dauerhaftes Friedensabkommen zu schliessen.
Die Ölmärkte reagierten auf die Entwicklungen. Brent-Raffinerietsfuturos, der globale Ölbenchmark, wurden zuletzt zu 91,73 US-Dollar je Barrel gehandelt, ein Minus von 0,5%. Zu Beginn der Sitzung lag Brent bei 84,92 US-Dollar, ein Minus von 2,69%, während West Texas Intermediate (WTI) raffineriertes Öl auf 79,94 US-Dollar gefallen war, ein Minus von 2,94%.
Die Analysten der ING merkten darauf, dass die Märkte immer noch unsicher sind, wann die Handelspartner ihre Verbindungen zu dem Iran reduzieren werden, und dass weitere Details benötigt werden, um die möglichen Auswirkungen auf die weltweiten Energielieferungen zu beurteilen.












