Der Immobilieninvestor Infracore hat sein Angebot zur Übernahme der Immobilienbestände des Spitals Wetzikon in der Schweiz erweitert und die Gültigkeit des Angebots bis zum 31. Oktober 2026 verlängert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Infracore stellt der GZO AG, dem Betreiber des Krankenhauses, eine alternative Liquidität zur Verfügung, um den Fall zu bewältigen, dass keine Bankfinanzierung erhältlich ist. Zudem hat das Unternehmen sich bereit erklärt, kurzfristige Finanzierungen in Höhe von bis zu 10 Millionen Schweizer Franken je nach Bedarf zur Verfügung zu stellen.
Sollte eine Bankfazilität auf den offenen Forderungen der GZO AG bis zum dritten Quartal 2027 nicht gesichert sein, wird Infracore nach eigenen Angaben bis zu 80 % des in Frage kommenden Debitorenportfolios direkt finanzieren, sodass keine Kapitalzufügung vonseiten der Gesellschaftergemeinden erforderlich ist.
Die Transaktion könnte schnell abgeschlossen werden, sagte Infracore. Der Abschluss зависиt einzig und allein davon, ob die Gläubiger eine Vereinbarung zur Umstrukturierung der Schulden bewilligen. Die Struktur ist auch mit einer möglichen Übernahme der Krankenhausbetriebe durch die Hospital-Gruppe Thurmed aus Thurgau vereinbar, fügte das Unternehmen hinzu.
Infracore hat sich weiterhin verpflichtet, die Fertigstellung eines Erweiterungsgebäudes vollständig zu finanzieren, sobald die Kernaktivitäten der GZO AG stabilisiert sind.
Infracore ist seit Juli 2016 an der SIX Swiss Exchange notiert. Das Unternehmen erzielte bei der Marktnotierung durch eine Kapitalerhöhung rund 200 Millionen Schweizer Franken. Aevis Victoria, die Investitionsgesellschaft hinter Infracore, verkaufte keine Aktien bei dieser Platzierung. Die Kapitalerhöhung verringerte den direkten und indirekten Anteil von Aevis Victoria auf 22,6% von 29,8%.
Infracore verfügt auch über die Privatklinik Bethanien am Zürcher Zürichberg, die Teil seines Portfolios ist.












