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Gold steigt, da eine hartnäckige Inflation den Druck auf langlaufende US-Anleihen erhöht

Die PCE-Daten stärken die Erwartungen auf eine weiterhin vorsichtige Fed-Politik, während das Rückkaufprogramm der US-Schatzverwaltung die Renditen im langen Endbereich vorübergehend senkt. Ein Analyst warnt vor frischem Druck auf den langen Endbereich.

DC
David Chen · Commodities Desk · 28 Aug 2026 · 11:55 · 3 Min. Lesezeit
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Gold steigt, da eine hartnäckige Inflation den Druck auf langlaufende US-Anleihen erhöht

Die am Freitag veröffentlichten Daten zu den privaten Konsumausgaben stärkten die Erwartungen nach weitergehender Zurückhaltung der Fed: Die Kern-PCE-Inflation stagnierte bei 3,3% gegenüber dem Vorjahreswert, und die persönlichen Einkommen stiegen um 0,4% gegenüber dem Vormonat – beide Kennzahlen übertrafen die Prognosen. Des Weiteren wurden die Auftragseingänge für langlebige Güter um 1,1% erhöht, während die realen Konsumausgaben im zweiten Quartal auf 3,4% nach oben revidiert wurden, was die widerstandsfähige Nachfrage der Haushalte unterstreicht, obwohl das headline-Aspekt des Bruttoinlandsprodukts auf 1,5% zurückging.

Die Inflationsumgebung bleibt für die Politikbehörden unbefriedigend, da der Kern-PCE-Index ohne Nahrungsmittel und Energie über dem 2%-Ziel der Fed liegt und nur wenig Fortschritte bei einer Erleichterung zu verzeichnen ist. Die Daten geben der Zentralbank kaum Grund, eine weniger restriktive Haltung einzunehmen, die Finanzbedingungen weiterhin spannend zu halten und dafür zu sorgen, dass die Inflationsrisiken in den Blick genommen werden.

Die jüngste Entwicklung auf dem Treasurymarkt hat der Prognose eine weitere Komplexität hinzugefügt. Vor der Erhöhung der Dauer der von der Federal Reserve durchgeführten Rückkäuferschäden – eine Verdoppelung bestimmter Aktionen im Bereich der 10- bis 30-jährigen Wertpapiere von zwei Milliarden USD auf mindestens vier Milliarden USD – waren die langfristigen Renditen auf umgerechnet etwa 5,34 % gestiegen. Die Intervention löste den Druck auf dem langfristigen Endes vorübergehend ab und trug zur Abwertung des US-Dollars und zu einem Anstieg der Goldpreise bei.

Nach der Analyse haben die zugrunde liegenden Faktoren für den vorherigen Rentenerhöhungsanstieg nicht aufgehört, zu wirken. Die Inflation liegt weiterhin über dem Zielwert, die Nachfrage ist weiterhin stark, und Anleger stehen weiterhin vor Unsicherheiten in Bezug auf die Fiskalpolitik und die Aufnahme einer grossen Durationslieferung. Während das Rückkaufprogramm kurzfristig eine Entlastung brachte, lösten es aber nicht die strukturellen Drucke auf dem Staatsanleihenmarkt. Die neuesten Wirtschaftsdaten suggerieren, dass diese Drucke bald wieder auftauchen könnten, insbesondere wenn die Renditen für langlaufende Anlagen wieder steigen sollten.

Gold / US Dollar

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Der Analyst stellt fest, dass die Zusammensetzung eventueller Zinssteigerungen für die Entwicklung des Goldpreises von entscheidender Bedeutung sein wird. Eine Verzögerung der realen Zinsen aufgrund von stärkerem Wachstum und angespannten Erwartungen der Fed wirkt sich in der Regel negativ auf das Edelmetall aus, da die relative Attraktivität von Zinsanlagen damit verbessert wird. Eine Veränderung der langfristigen Zinsen aufgrund der anhaltenden Inflation, fiskaler Belange oder schwacher Nachfrage nach Wertpapieren mit langem Laufzeit könnte jedoch ein komplexeres Umfeld schaffen, in dem sich steigende Zinsen eher als Zeichen von Unsicherheit darstellen als als Grundlagen für eine fundamentale Stärke.

Der neueste PCE-Bericht orientiert sich stärker an dem letzten Szenario. Während das Hauptindikator für das BIP-Wachstum mit 1,5% weiterhin niedrig bleibt, ist die Inflation und die Kennzahlen für den privaten Konsum weiterhin stabil, wodurch der Druck auf der langen Seite der Zinskurve weiterhin erhöht bleibt. Die gewerkschaftliche Reaktion der US-Regierung bringt eine weitere Unsicherheitsdimension mit sich, da das Finanzministerium bereits seine Bedenken angibt, was die erhöhten langfristigen Zinsen betrifft. Wenn sich die Zinsen an der langen Endseite wieder an die jüngsten Höchststände nähren, werden die Märkte genau untersuchen, ob die US-Regierung erneut eingreift, die Bewegung fortsetzt oder ihre Schuldenverwaltung strategisch anpasst.

Der kürzliche Anstieg von Gold auf 4700 Dollar wird als potentieller Wendepunkt genannt. Ein anhaltender Durchbruch über diese Marke nach Veröffentlichung eines soliden PCE-Berichts oder stärkerer Aktivitätsdaten könnte darauf hindeuten, dass das Edelmetall Makro-Shockwaves absorbe, die normalerweise als negativer empfunden würde. Dies würde auch den ArgumentATION stärken, dass Händler sich zunehmend auf die Marktbelastung am Treasurymarkt und die damit verbundenen politischen Reaktionen konzentrieren.

Die Analyse geht davon aus, dass das aktuelle Umfeld für Gold weiterhin konstruktiv ist, obwohl nicht ohne Risiken. Wenn die Langfristzinsen in erster Linie aufgrund höherer realer Zinsen, eines stärkeren Dollars und der Untätigkeit der US-Treasury ansteigen, könnte das Edelmetall unter anhaltendem Druck stehen. In diesem Szenario würde vermutlich die herkömmliche Beziehung zwischen stärkeren Daten, höheren Realzinsen und schwächeren Edelmetallen gelten. Für den Moment vertritt der Analyst eine bullische Haltung und betont die Bedeutung eines erneuten Drucks am langen Ende des US-Treasurymarktes als wichtiger Katalysator für die nächste Entwicklung von Gold.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
David Chen
Commodities Desk

David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.

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