ADVERTISEMENT
LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Unternehmen/UnternehmenArticle

Giger aus Zürich warnt vor späteren, schwereren Krisen

Der Gruppenchef für Risikomanagement Peter Giger spricht über steigende Staatsschulden, Risiken durch KI und Cyberbedrohungen und warnt vor einer Unterschätzung künftiger Krisen.

HV
Helena Vásquez · Business Desk · 18 Sept 2026 · 09:29 · 1 Min. Lesezeit
Teilen
Giger aus Zürich warnt vor späteren, schwereren Krisen

Die Finanzmärkte haben in Zeiten steigender geopolitischer Spannungen, zunehmender Staatsschulden und neuer Risiken durch Künstliche Intelligenz eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen. Peter Giger, Chief Risk Officer der Zurich Insurance Group, warnt jedoch, dass diese Stabilität nicht unbegrenzt haltbar sein wird. In einem finnews-Podcast spricht Giger über die Unausweichlichkeit künftiger Krisen, die unterschätzten Konsequenzen von KI sowie die Frage, welche Risiken weiterhin versichert werden können.

Giger betont, dass Krisen eine natürliche Komponente einer funktionierenden Marktwirtschaft sind, die Störungen beseitigen und zur Neubewertung von Risiken anleiten. Er warnt vor dem falschen Eindruck der Sicherheit, der durch die aktuelle Stabilität entsteht. Die steigende Staatsschuldenlage vieler Industrienationen in Kombination mit einem Markt, der an hohe Liquidität und staatliche Interventionen während Krisen gewöhnt ist, stellt ein erhebliches Risiko dar. Wenn dieses Vertrauen schwächer wird, können die Folgen schwerwiegend sein.

KI verändert die Risikolandschaft, so Giger. Während die kurzfristigen Auswirkungen neuer Technologien häufig überschätzt werden, werden deren langfristige Auswirkungen häufig unterschätzt. Das stellt Banken, Versicherungen und andere Unternehmen vor neue Herausforderungen und Abhängigkeiten. Die gleiche Technologie, die zur Verbesserung der Cyber-Abwehr eingesetzt wird, bietet auch Angreifern neue Möglichkeiten.

Die Cyberrisiken unterstreichen die Grenzen des Versicherungssystems. Während individuelle Unternehmensrisiken modelliert und über eine Kollektivversicherung verteilt werden können, stellen Risiken, die sich auf Tausende von Unternehmen, kritische Infrastrukturen oder ganze Volkswirtschaften auswirken, besondere Herausforderungen dar. Giger fragt sich, welche Risiken letztendlich von Unternehmen, Versicherern und Regierungen getragen werden sollten. Die grenzüberschreitende Natur der modernen Volkswirtschaften schafft sowohl Effizienz als auch Schwachstellen, mit Konsequenzen, die in Krisenzeiten weit über einzelne Unternehmen hinausreichen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
Artikel teilen
HV
Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

Mehr von Helena Vásquez →
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT