Nestlé hat vor potenziellen Verlusten und Abschreibungen gewarnt, nachdem Russland zwei Tochterunternehmen in Zwangsverwaltung übernommen hat, wodurch Sorgen über seinen russischen Geschäftstätigkeit auftauchen. Das Schweizer Konzern, das in Russland über Nestlé Russland und Nestlé Kuban operiert, hat die Kontrolle über seine lokalen Beteiligungen an L.E.V. Management, einem russischen Unternehmen, verloren, obwohl es weiterhin der rechtmässige Eigentümer ist. Die Vermögenswerte der betroffenen Tochtergesellschaften in der Schweiz und in Deutschland stehen nun unter russischer Aufsicht, was Nestlés Fähigkeit einschränkt, sie unabhängig zu verwalten. Der russische Geschäftsbereich von Nestlé deckt rund 1 bis 2 Prozent des Gesamtumsatzes ab und besitzt einen geschätzten Wert von 1,5 bis 1,7 Milliarden Schweizer Franken, was aus Branchenerfahrungen und den eigenen Offenlegungen des Unternehmens hervorgeht. Die Entscheidung kommt nach einem Muster staatlich verordneter Verwaltung durch Russland, bei dem ausländische Unternehmen – darunter Danone, Carlsberg und Heineken – gezwungen wurden, ihre russischen Geschäfte zu verkaufen oder aufzugeben, nachdem der Krieg in der Ukraine 2022 begann. Danone verkaufte ihre russischen Vermögenswerte 2024 für 180 Millionen Euro und erzielte einen Nettoverlust von 1,2 Milliarden Euro, während Carlsberg die russische Geschäfte mit einem Buyout von 320 Millionen US-Dollar verliess, und Heineken verkaufte seine Tochtergesellschaft für symbolische einen Euro, was zu einem Verlust von 300 Millionen US-Dollar führte. Die Analysten von JPMorgan hatten zuvor darauf hingewiesen, dass Nestlé das Risiko laufen könnte, seine Geschäfte in Russland zu verlieren, und warneden, dass eine Zwangsvendung die Einnahmen pro Aktie um 3 bis 4 Prozent reduzieren könnte. Obwohl Vontobel feststellte, dass die Auswirkungen auf Nestlés Gesamteinnahmen marginal sind, besteht für die Stimmung der Investoren weiterhin ein erhebliches Risiko durch die Möglichkeit einer Vermögensbewertung und ungünstiger Abfindungsbedingungen. Nestlé hat erklärt, dass es alle notwendigen Massnahmen ergreift, um seine Rechte zu verteidigen und die Interessen der Mitarbeiter zu schützen, jedoch hat das politische und rechtliche Umfeld in Russland – gekennzeichnet durch einen Mangel an Gerichtsunabhängigkeit – die Wirksamkeit solcher Bemühungen eingeschränkt. Die Entscheidung des Unternehmens, seine Geschäfte in Russland trotz des Konflikts aufrecht zu erhalten, spiegelt seine jahrzehntelange Verpflichtung wider, in Krisenregionen lebenswichtige Lebensmittel zu liefern, obwohl die jüngsten Ereignisse die Schwachstelle dieses Zustandes im Land unterstrichen haben.
Nestlé muss mit Zwangsabnahmen von Vermögenswerten rechnen, das potenzielle Geschäft in Russland ist bedroht
Der Schweizer Konzern Nestlé verzeichnet einen Rückgang der Aktienkurs, da Russland zwei Tochtergesellschaften gesundheitsrechtlich übernommen hat. Damit sind Bedenken hinsichtlich eventueller Abschreibungen und Betriebsunterbrechungen angesiedelt.
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Helena Vásquez · Business Desk · 18 Sept 2026 · 08:22 · 2 Min. Lesezeit
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Helena Vásquez
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