ADVERTISEMENT
LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Unternehmen/UnternehmenArticle

Pradelli übernimmt die Schweizer Bankenführung auf dem Bankiertag 2026

Giorgio Pradelli tritt die Nachfolge von Marcel Rohner als Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) an, wobei ein stärkerer reglementarischer Fokus auf der Wettbewerbsfähigkeit gefordert wird

HV
Helena Vásquez · Business Desk · 18 Sept 2026 · 08:16 · 1 Min. Lesezeit
Teilen
Pradelli übernimmt die Schweizer Bankenführung auf dem Bankiertag 2026

Der Schweizerische Bankierverband (SBVg) veranstaltete am 18. September 2026 in St. Gallen seinen jährlichen Bankiertag, bei dem die Übergabe der Präsidentschaft von Marcel Rohner an Giorgio Pradelli stattfand. Rohner, der die Vereinigung fünf Jahre lang geleitet hatte, betonte in seiner Abschiedsrede, dass die regulatorischen Prioritäten neben dem Schutz der Anleger und der finanzielle Stabilität auch die Wettbewerbsfähigkeit berücksichtigen müssen. Er warnte vor regulatorischen und steuerbezogenen disinzentiven Faktoren, die den Abfluss von Finanzdienstleistungen wie Goldhandel, Euroanleihen und Fondsverwalter auf Märkte im Ausland fördern. Das Problem ist seit langem ein Diskussionsthema bei Schweizer Banken, ein kürzliches Branchentreffen identifizierte die regulatorische Dichte als ihr wichtigstes Risiko, wie es in früheren Berichten von finews.ch steht.

Pradelli, der weiterhin CEO von EFG International und Vizepräsident von Economiesuisse ist, betonte die Kontinuität seines Ansatzes und unterstrich die Notwendigkeit von zukunftsorientierten Reformen. Die 114. Generalversammlung wählte zudem vier neue Mitglieder in den Verwaltungsrat des SBVg: Markus Ronner (UBS), Stefan Bollinger (Julius Bär), Basil Heeb (Raiffeisen Schweiz) und Georg Schubiger (Vontobel). Heeb ist gleichzeitig Vizepräsident des Verbandes.

In seinen Schliessenden Bemerkungen unterstrich Rohner die Bedeutung der Berufsausbildung und der akademischen Forschung und wies auf die Rolle des Schweizer Finanzinstituts hin, das 3.000 Azubis in 130 Banken fördert. Er verwies auch auf die Credit-Suisse-Krise, um die erhöhte ethische und operative Verantwortlichkeit für Banken zu betonen. Der Übergang spiegelt anhaltende Debatten über die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzsektors in Zeiten globaler regulatorischer Veränderungen wider.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
Artikel teilen
HV
Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

Mehr von Helena Vásquez →
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT