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Blume von VW sagt, dass die Hälfte der geplanten Stellenkürzungen in Deutschland stattfinden muss

Volkswagen-Chef Oliver Blume teilte seinen Mitarbeitern mit, dass rund die Hälfte der bis zu 50.000 zusätzlichen weltweiten Entlassungen in Deutschland geschehen soll, als Teil einer Kostensenkungsmassnahme. Das Ziel des Plans besteht darin, 10 Milliarden Euro an Fixkosten zu senken angesichts der schwachen Nachfrage in China und ungenutzter Produktionskapazitäten.

HV
Helena Vásquez · Business Desk · 29 Aug 2026 · 19:29 · 2 Min. Lesezeit
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Blume von VW sagt, dass die Hälfte der geplanten Stellenkürzungen in Deutschland stattfinden muss

Volkswagen-CEO Oliver Blume sagte am Dienstag den Mitarbeitern, dass etwa die Hälfte der bis zu 50.000 zusätzlichen weltweiten Stellenkürzungen, die der Autobauer plant, in Deutschland umgesetzt werden müsste.

Blume erläuterte die Massnahmen während einer Reihe von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen im Volkswagen-Werk in Wolfsburg und betonte ihre Notwendigkeit, da die Fixkosten des Konzerns etwa 30 % höher liegen als die seiner Konkurrenten. Er hob hervor, dass die Zahl von 50.000 eher eine theoretische Berechnung als ein festes Ziel sei und so die bestehenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsplan weiter verstärkte.

Die Ankündigung verstärkt den Druck auf den deutschen Automobilsektor, dem die zweitgrösste Wirtschaft Europas mit Füssen steht. Die Hersteller und Zulieferer haben schon mit der Verkürzung von Arbeitsplätzen und der Schliessung von Werken reagiert auf die schwache Nachfrage, die erhöhten Energiekosten und den wachsenden Wettbewerb von chinesischen Wettbewerbern. Die Betriebskosten von Volkswagen wurden zudem durch die rückläufigen Verkaufszahlen in China, unterentwickelte Werke und hohe Kosten in Deutschland weiter belastet.

Blume bezeichnete diese Transformation als die grösste in der Geschichte des Unternehmens und erklärte, dass jeder gleichzeitig seinen Beitrag leisten müsse. Volkswagen will die jährliche Produktionskapazität in Europa um weitere 500.000 Fahrzeuge reduzieren, die Führungsebenen effizienter gestalten und die Anzahl der Modelle und Ausstattungsvarianten drastisch reduzieren. Die Standorte Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm stehen unter besonderem Druck, wobei Blume feststellte, dass für diese Standorte keine wettbewerbsfähige Produktionszusage für die Zeit bis zum Jahr 2030 zu identifizieren sei.

Das Unternehmen beabsichtigt, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten umsetzbare langfristige Pläne für alle Fabriken zu finalisieren, wobei Schliessungen nur als letztes Mittel angesehen werden. Volkswagen hat bereits Vereinbarungen für zehntausende Stellenkürzungen gesichert, obwohl die Mitarbeiter Frustration über die Forderung nach weiteren Einschnitten äussern. Arbeitnehmervertreter argumentieren, dass die Mitarbeiter nicht die Kosten für strategische Fehlschläge bei Software, Elektrofahrzeuge und der China-Strategie tragen sollten.

Daniela Cavallo, Vorsitzende des Betriebsrats von Volkswagen, sagte den Mitarbeitern, dass das Vertrauen in die Führungsriege – insbesondere in Blume – beschädigt wurde, jedoch nicht irreparabel. Die IG Metall-Vertreterin Christiane Benner hat die Kostenkürzungen und Margenziele von Blume als unrealistisch kritisiert, und die örtlichen Gewerkschaftsführer warnten vor möglichen Streiks, falls die Pläne umgesetzt würden.

Blumes Führungsstil besteht darin, dem Widerstand von starken Arbeitnehmervertretern und dem Land Niedersachsen, das Vetorecht über entscheidende Entscheidungen hat, zu begegnen. Der Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder merkte an, dass der Plan zahlreiche Gegner hat und nur geringe Unterstützung geniesst. Auch der Druck von Porsche SE, Volkswagen's Mehrheitsaktionär, welcher eine schnellere Durchführung fordert, ist gesteigert. Dieser hat warnt, dass sich Volkswagen an einem historischen Scheideweg befindet, da die Gewinne bei Volkswagen und Porsche AG sinken und dies zu einem Abbau der Dividenden für die Familien Porsche und Piëch führt.

Volkswagen muss laut der Managementleitung mindestens 10 Milliarden Euro an Überkopfkosten senken, um seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Der Konzern untersucht auch Alternativen wie freiwillige Entlassungen, reduzierte Kapazitäten und neue Nutzungen von bedrohten Standorten, um Schliessungen zu vermeiden.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Helena Vásquez
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Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

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