Die Aktien der Verve Group fielen am Donnerstag um 16,39% nach dem Bericht des Digitalwerbeunternehmens über das Wachstum der Umsätze im zweiten Quartal, aber mit der Warnung vor den anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen in der Branche.
Das Unternehmen, das unter dem Namen Verve SE tätig ist, konnte für das Quartal den Umsatz im Vergleich zu den Vorjahren um 6,5 % auf 152,3 Mio. € steigern. Die Bruttomarge erhöhte sich auf 40,0 % von 33,1 % im Vorjahr, während das justierte EBITDA auf 30,1 Mio. € stieg. Allerdings reduzierte sich die justierte EBITDA-Marge auf 19,8 %, ein Abwärtstrend von 0,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr, was auf den margendruckenden Anstieg der Werbung am Markt zurückzuführen ist.
Trotz der gemischten finanziellen Ergebnisse bekräftigte die Verve Group ihre Prognose für 2026 und berief sich dabei auf die Erwartungen einer Beschleunigung im zweiten Halbjahr sowie einer verbesserten Produktivität des Vertriebsteams. CEO Remco Westermann bestätigte, dass das 2. Quartal 2026 aufgrund von makroökonomischen Herausforderungen und einer langsameren als erwartet wiederkehrenden Ausgaben für Werbung auf der Plattform des Unternehmens schwieriger war, als erwartet.
Westermann betonte, dass die technologischen und verkaufsbezogenen Investitionen des Unternehmens im geplanten Rahmen bleiben und erklärte, dass die aufrechterhaltung des Wachstums im aktuellen Umfeld die strategische Ausrichtung bestätigt. Der starke Rückgang der Aktien unterstreicht die Bedenken der Investoren hinsichtlich der kurzfristigen Nachfrageentwicklung in der digitalen Werbung, auch wenn die Verve Group für das zweite Halbjahr einen Aufschwung erwartet.












