Die Zulassungen neuer Personenfahrzeuge in der Schweiz und in Liechtenstein beliefen sich im August auf 16.047, ein Minus von 0,6 % zu dem gleichen Monat im Vorjahr, so Auto Schweiz, das Importverbund des Landes. Die Zahl für den August folgt auf einen Gesamtwert von 151.445 Einheiten in den ersten acht Monaten des Jahres, was einem Wachstum von 1,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Die Aussichten der Industrie bleiben schwierig, wobei die Branchenorganisation den Markt im August als "traditionell schwach" bezeichnete und bemerkte, dass die Schweiz weiterhin hinter den allgemeineren europäischen Trends zurückliegt. Auto Schweiz erneuerte die Forderung nach einer Deregulierung und mehr Flexibilität bei den Regeln für die CO2-Nachhaltigkeit, um die Nachfrage zu stimulieren.
Elektrifizierte Fahrzeuge haben im August weiter an Boden gewonnen und hatten einen Anteil von 37,2 % am gesamten Neuzulassungen, was mehr ist als die Hybridautos mit 36,7 %. Nur ein fünftel der neu zugelassenen Autos war ausschliesslich auf fossile Brennstoffe ausgerichtet. Die Verschiebung hin zu alternativen Antriebssträngen deckt sich mit allgemeineren Verschiebungen in den Kundenvorlieben, einschliesslich einem Anstieg der Modelle mit Allradantrieb, die 52,5 % der Neuzulassungen im August ausmachten.
Die anhaltende Schwäche des Markts, trotz des Wachstums der elektrifizierten Fahrzeuge, unterstreicht die anhaltenden strukturellen Herausforderungen für den Schweizer Automobilsektor, darunter regulatorische Beschränkungen und makroökonomische Hindernisse.













