Das US-amerikanische Industrie- und Sicherheitsbüro (BIS) hat eine Untersuchung über Apex eingeleitet, eine in Singapur ansässige Tochtergesellschaft von Kuehne+Nagel, aufgrund von Anschuldigungen über die illegale Transport von Nvidia KI-Chips nach China.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Vorwurf, dass Apex die Lieferung von KI-Systemen, einschliesslich Server, die von Super Micro Computer hergestellt wurden, unter Umgehung der US-Exportkontrollen ermöglicht hat. Seit 2022 hat Washington den Export fortschrittlicher KI-Chips nach China eingeschränkt, und argumentiert dabei mit Sicherheitsbedenken bezüglich möglicher militärischer Anwendungen. Dennoch wurden dennoch Versuche, die Beschränkungen zu umgehen, insbesondere durch Umleitung und falsche Ausfuhrdeklarationen, fortgesetzt.
Laut Quellen, die von Bloomberg zitiert wurden, konzentriert sich die Untersuchung auf weniger als 50 Lieferungen ab 2024. Apex erklärte, dass das Unternehmen vollumfänglich mit den US-Behörden zusammenarbeitet, um die Angelegenheit zu lösen. Die Firma bemerkte auch, dass zwei Mitarbeiter, die für die Lieferungen verantwortlich waren, inzwischen das Unternehmen verlassen haben.
Ein Unternehmenssprecher von Kuehne+Nagel bestätigte die Ermittlungen gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur AWP und betonte, dass Apex die Angelegenheit unabhängig behandelt. Der Sprecher unterstrich, dass Kuehne+Nagel selbst nicht von den Behörden kontaktiert wurde und dass der Fall weiterhin im Gange ist.












