Shein hat seine Hongkonger Börsnotierung auf 48,56 Hongkong-Dollar pro Aktie gestutzt und bewertet den Fast-Fashion-Händler mit Sitz in Singapur auf rund 26,5 Milliarden Dollar, wie Quellen am Donnerstag mitteilten.
Der am Montag gestartete Börsengang soll nach den endgültigen Preisbestimmungen rund 1,7 Milliarden US-Dollar, also 13,6 Milliarden HK-Dollar einbringen. Der Aktienkurs liegt nahe der Mitte des von der Börse angekündigten Preisspannes von 47,60 HK-Dollar bis 49,50 HK-Dollar und spiegelt unter Berücksichtigung der allgemeinen Marktvolatilität eine vorsichtige Investorenneugierde wider.
Die derzeitige Bewertung ist gegenüber den vorherigen Spitzenpreisen auf dem Privatanleihemarkt deutlich niedriger. Im Jahr 2022 erreichte das Unternehmen eine Bewertung von fast 100 Milliarden US-Dollar, während eine Kapitalerhöhung im Jahr 2023 einen Wert von 66 Milliarden US-Dollar ergab. Der Rückgang unterstreicht die Herausforderungen, denen das Unternehmen gegenübersteht, wenn es sich mit reglementarischen Prüfungen und Wettbewerbsdrucken in wichtigen Märkten, darunter den USA und Europa, auseinandersetzt.
Shein, das bekannt ist für ultreniedrige Kleidungsstücke wie Kleider für 5 US-Dollar und Jeans für 10 US-Dollar, operiert in etwa 160 Ländern. Das Unternehmen hat in den vergangenen vier Jahren Börsengänge in New York und London verfolgt, bevor es sich für Hongkong entschied, wo es die Nachfrage asiatischer Investoren erobern will. Die IPO-Erlöse werden die Expansionsanstrengungen und die Operationalisierung unterstützen, während Shein seine Marktposition bei sich verändernden Verbraucher- und regulatorischen Verhältnissen stabilisieren möchte.













