AstraZeneca PLC und ihre Tochtergesellschaft AstraZeneca Finance LLC haben am Sonntag eine Euroobligationsemission in Höhe von 2,55 Milliarden Euro angeboten, wie aus Einreichungen bei der britischen Finanzmarktaufsicht hervorgeht.
Die Emission umfasst vier feste Zinsrate-Tranchen, die sich zwischen März 2030 und September 2038 ablösen. Die Kuponzinsen liegen zwischen 3,402% und 4,169%. Die größte Tranche in Höhe von 750 Millionen Euro wird 2038 zu einem Kupon von 4,169% fällig, während die kürzeste Tranche in Höhe von 700 Millionen Euro im März 2030 zu einem Kupon von 3,402% fällig wird. Die übrigen Tranchen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro haben Zinskupons von 3,652% und 3,923% bei Ablauf in 2032 bzw. 2035.
Zu den gemeinsamen Koordinatoren der Transaktion gehören die Barclays Bank PLC, die Goldman Sachs International und die Morgan Stanley. Die Anleihen sind von der AstraZeneca PLC garantiert und werden auf die offizielle Liste der UK Financial Conduct Authority aufgenommen und an der Main Market der London Stock Exchange gehandelt. Die Abwicklung ist für den 1. September 2026 geplant.
Das Unternehmen erklärte, dass die Einkünfte für allgemeine Unternehmenszwecke im Rahmen seiner langfristigen Finanzierungsstrategie verwendet werden sollen. Die Euroobligationen wurden im Rahmen des Euro-Medium-Term-Noten-Programms von AstraZeneca ausgegeben und sind nicht unter dem US-amerikanischen Wertpapiergesetz von 1933 registriert, wodurch ihr Verkauf in den Vereinigten Staaten ohne Registrierung oder eine entsprechende Ausnahme unmöglich wird.
AstraZeneca mit Hauptsitz in Cambridge, Großbritannien, ist ein Biopharmaceutikunternehmen, das sich auf verschreibungspflichtige Arzneimittel in der Onkologie, der Behandlung von seltenen Krankheiten sowie Biopharmazeutika konzentriert.













