SFC Energy verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen Anstieg der Auftragseingänge um 151% auf EUR 108 Millionen, getrieben durch die steigende Nachfrage im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich. Der Umsatz des Unternehmens stieg im H1 2024 im Jahresvergleich um 12% auf EUR 82 Millionen, während das bereinigte EBIT mehr als verdreifacht und das EBITDA mehr als verdoppelt wurde im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023.
Verteidigung und Sicherheit machen nun über 30% des Gruppenumsatzes aus, gegenüber unter 10% im Vorjahr, wobei der Verteidigungsanteil im Clean-Energy-Geschäft 40% übersteigt. SFC Energy hob das Wachstum bei tragbaren Radarsystemen, Anti-Drohnen-Lösungen und automatisierten Sicherheitslösungen hervor und verwies auf verlängerte Betriebszeiten sowie geringere Lebenszykluskosten.
Das Unternehmen präsentierte seine Aussichten an der 16. Hamburger Investor Days Konferenz am 26. August 2026, nachdem eine im Mai 2024 vorgenommene Anpassung die Guidance auf die obere Hälfte der Spanne eingegrenzt hatte. SFC Energy gab zudem den Erwerb von Reform-Methanol-Brennstoffzellen-Technologie-Assets für EUR 1 Million sowie einen 15%-Anteil am singapurischen Unternehmen Oneberry bekannt.
Zu den operativen Verbesserungen zählte die Verdreifachung der Membran-Produktionskapazität innerhalb von 30 Monaten sowie die Verlängerung der Brennstoffzellen-Betriebsdauer bei tragbaren Systemen von sieben auf 28 Tage. Arktische Systeme sollen autonom für ein bis drei Jahre bei Temperaturen von bis zu -60 Grad Celsius betrieben werden können.
SFC Energy skizzierte ausserdem einen Zeitplan für 2024 für die erste Feldtestung eines Verteidigungs-Laser-OEM-Programms mit einem niederländischen Hersteller im Rahmen der breiteren Expansion in automatisierte Überwachungs- und Sicherheitstechnologien.













