Die Aktien von SAP sanken am 26. August 2026 deutlich, und sie underperformten im DAX, nachdem UBS die Softwaregruppe herabgestuft hatte, da sie Bedenken über das Tempo der Entwicklung ihrer Kunstintelligenz-Angebote äußerte. Die Aktie fiel innerhalb eines Handelstages um mehr als 4 % auf 177,05 € und verlängerte damit die Verluste der vorherigen Sitzung.
Die Rückstufung folgt auf Sapfs jüngsten Fokus auf die Erweiterung seiner KI-Funktionalitäten, obwohl die Analysten der Bank bemerkt haben, dass die Einführung hinter den Markterwartungen hinterhertrat. Trotz der negativen Rating-Entscheidung zeigten die Kernaktivitäten von SAP in der Cloud Beeinträchtigung, was einer Gegengewalt gegenüber den Bedenken der Investoren darstellt.
Zusätzlich traten die weitreichenden Auswirkungen der Entwicklung der KI-Infrastruktur in den Fokus, als Industriebeobachter einen wachsenden Engpass identifizierten: die Energieversorgung. Neue KI-Rechenzentren benötigen Stromkapazitäten in der Größenordnung von mehreren Megawatt bis zu mehreren Gigawatt – vergleichbar mit dem Stromausstoß mehrerer Kernreaktoreinheiten – wodurch ein weltweites Rennen um die verfügbare Elektrizität ausgelöst wurde.
Hyperscale-Cloud-Anbieter schließen langfristige Energieverträge, um die Versorgung sicherzustellen, während Netzbetreiber und Energieerzeuger Mühe haben, die Kapazitäten in ausreichendem Tempo zu erweitern. Geopolitische Spannungen, einschließlich des Konflikts im Nahen Osten und der Unterbrechungen in der Hormusstraße, erschweren die Prognose für die Energieversorgung weiter.
Das starke Anstieg der Nachfrage in Verbindung mit steigenden Strompreisen und langfristigen Abnahmeverträgen könnten für Energieversorger und verwandte Zulieferer eine beträchtliche Chance darstellen und sie als potentiellen Nutzer der durch KI geführten Energiewende positionieren.












