Die Aktien von Boston Scientific fielen im Pre-Market-Handel um 3,2 % auf 48,25 US-Dollar, nachdem das Unternehmen einen Cyber-Sicherheitsvorfall bekannt gegeben hatte, der die weltweite Geschäftstätigkeit unterbrach und die Auftragsabwicklung einschränkte.
Der Vorfall, der am 25. August passiert ist, hat die Aktivierung von Ereignisreaktionsprotokollen und die Unterstützung von externen Cybersicherheitsexperten erforderlich gemacht. Die Aktien des Unternehmens wurden in den vergangenen 52 Wochen zwischen 42,20 US-Dollar und 109,50 US-Dollar gehandelt.
Die Analysten haben ihre Prognosen nach den Störungen und den anschließenden Anpassungen der Prognosen angepasst. TD Cowen hat die Kaufempfehlung bekräftigt, aber ihr Preisziel auf 56 USD reduziert, mit Hinweis auf kürzlich erfolgte Prognosekürzungen und vorsichtige Kommentare des Managements, welche zu Abschlägen von Schätzungen für den Zeitraum bis 2027 führten. Die Konsensprognosen für den Umsatzwachstum für 2027 wurden von 8 % auf 4 % gesenkt, und zwar vor dem Bericht zum Ergebnis des zweiten Quartals.
Argus senkte die Einschätzung für Boston Scientific auf Hold, unter Hinweis auf negative Entwicklungen bei den Produktsegmenten WATCHMAN und Elektrophysiologie. Der breitere US-Aktienmarkt bewegte sich nur minimal: Der S&P 500 sank um 0,1 %, der Nasdaq um 0,2 %.













