Die Aktien von Spyre Therapeutics fielen am Mittwoch vor dem Börsencrash um 11,7 %, nachdem das Unternehmen Topline-Daten aus einer rheumatoiden Arthritis-Untersuchung seiner Phase-2-Studie SKYWAY für SPY072 bekannt gab, einen Anti-TL1A-Antikörpcandidaten.
Wedbush stand bei seinem Kursziel von 130 USD und der Bewertung "Outperform" fest, und berief sich dabei auf die breitere Produktpalette des Unternehmens und die bevorstehenden Katalysatoren.
In der RA-Substudie erzielte die hohe Dosis von SPY072 eine ACR20-Responsrate von 63 % im Vergleich zu 43 % für das Placebo, während die niedrige Dosis einen Wert von 57 % erreichte im Vergleich zu 43 % für das Placebo. Obwohl beide Dosen statistisch signifikante Verbesserungen gegenüber dem Placebo bei mindestens einem Endpunkt der Wirksamkeit zeigten, entsprach die Gesamtwirkung nicht dem internen Schwellwert von Spyre für die Fortentwicklung des Medikaments als eigenständige Therapie bei rheumatoider Arthritis. Als Folge hieraus hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass es SPY072 nicht als Monotherapie für RA weiterverfolgen wird.
Das RA-Programm war einer der sechs kurzfristigen Katalysatorien, die in der Präsentation "6 in '26" von Spyre hervorgehoben wurden. Weitere Phase-2-Ergebnisse des SKYWAY-Programms für SPY072 bei psoriatischen Arthritis und axialer Spondyloarthritis werden im vierten Quartal 2026 erwartet, während Daten aus dem SKYLINE-Programm für Ulzerative Kolitis im September verfügbar sein sollen.
Die breiteren Marktindizes erzielten unterschiedliche Renditen: Der S&P 500 kletterte fast von Stätte, der Nasdaq fiel um 0,2 % und der Dow war marginal positiv. Den Rückgang von Spyre kontrastiert man dem historischen Aufwärtstrend, den die AI von Wedbush feststellte, darunter Siemens Energy mit einem Plus von 231,5 % und Sandisk mit einem Plus von 189 %.












