Raymond James hat Advanced Micro Devices (AMD) am Dienstag auf "Strong Buy" hochgestuft und argumentierte damit, dass der Chip-Hersteller über direkte Gewinnschichtungen, eine starke Position im Datenzentrumsgeschäft und einen zunehmenden Marktanteil verfügt.
Der Analyst Simon Leopold erhöhte sein Kursziel und bekräftigte seine bullischen Prognose für den Server-CPU-Markt. Bis 2030 soll der Gesamtumsatz auf 201 Milliarden US-Dollar steigen. Die Projektion setzt sich zusammen aus 33,5 Milliarden US-Dollar für konventionelle Datacenter-CPUs, 83 Milliarden US-Dollar für hochwertige KI-CPUs und 85 Milliarden US-Dollar für agentische CPUs, die Persistenten KI-Agenten für Orchestrierung, Datenbanken, Sandboxen und Tools ausführen.
Leopolds Basisprognose deckt sich eng mit Nvidias langfristigem Rahmen von 200 Milliarden US-Dollar ab, während die interne Schätzung von AMD für 220 Milliarden US-Dollar unter einem aggressiveren Szenario aufgrund einer höheren Akzeptanz von Agenten weiterhin realistisch ist. Der Markt für Server-CPU wird in den kommenden fünf Jahren mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von 44 % wachsen, hauptsächlich aufgrund der Entwicklung der agentenbasierten AI.
Es wird erwartet, dass der Bestandungswachstum nicht in erster Linie von Modelltypparametern oder Tokenerzeugung abhängt, sondern vielmehr vom aktiven Agentenzahl, der Arbeitsverbreitung und der gleichzeitigen Überlastung bestimmt wird. Raymond James warnt jedoch, dass die Zunahme der Arbeitslast nicht unmittelbar in Chiplieferungen umgesetzt werden kann, da höhere Auslastungsraten, Effizienzbeträge bei der Software, spezialisiertes Silizium und das Auslagern an Beschleuniger einen Teil der Nachfrage absorbieren werden.
Die Brokerage betonte auch die erwarteten Vorteile von Arm durch die Steigerung der Server-Lizenzgebühren und die Nachfrage nach massgeschneiderten Chips und wies darauf hin, dass Intel trotz eines günstigeren Marktumfelds weiterhin Risiken in Bezug auf den Verlust von Marktanteilen besteht.












