Die Aktien von Qfin Holdings fielen am Mittwoch um bis zu 18,91 % nach dem Bericht der chinesischen Consumer Finance-Firma über schwächere als erwartet Ergebnisse im zweiten Quartal und im Angesicht einer Welle von Analystenabstufungen.
Der Aktienkurs fiel während der Sitzung um 17,6 % auf 9,50 US-Dollar und erreichte kurzerhand ein neues 52-Wochen-Tief von 9,47 US-Dollar. Der Rückgang führte zu einer seit Jahresbeginn anhaltenden Abstimmung, und Qfin notierte mehr als 70 % unter seinem 52-Wochen-Hoch von 32,69 US-Dollar.
Qfin meldete einen Gesamtnettoerlös von 3,57 Milliarden RMB für das Quartal, was einem Rückgang von 31,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht und 11 % unter dem Konsensschätzung von 4,02 Milliarden RMB liegt. Der nicht-GAAP-Nettoertrag belief sich auf 455 Millionen RMB, was einem Rückgang von 946 Millionen RMB im Vorquartal und 1,85 Milliarden RMB im zweiten Quartal 2025 entspricht. Während der geprüfte Gewinn je Aktie von 6,56 US-Dollar leicht die Erwartungen von 4,90 US-Dollar übertraf, drückte eine einmalige Steueraufwand in Höhe von etwa 500 Millionen RMB den Ergebnisausfall ins Gewicht.
Die Analysten reagierten schnell: Citi senkte Qfin von "Kaufen" auf "Verkaufen" und senkte das Kursziel von 30,10 USD auf 8,00 USD. JPMorgan verschob seine Einschätzung auf "untergewichtet" und setzte ein Kursziel von 9,00 USD. Morgan Stanley senkte seine Bewertung auf "neutral" und reduzierte das Kursziel von 25,00 USD auf 13,00 USD, und zwar wegen der Herausforderungen in puncto Liquidität und schlechtes Kreditrisiko. Auch Jefferies senkte sein Kursziel von 20,40 USD auf 15,40 USD, und zwar aufgrund der geringen Kreditvolumina und der unter dem Konsens liegenden Informationen.
Der breitere Markt bot keine Gegenreaktion, wobei der S&P 500 auf dem Niveau blieb, der Dow Jones leicht fiel und der Nasdaq nur geringfügig nachgab. Dies deutet darauf hin, dass der Ausverkauf auf Unternehmen-spezifische Faktoren zurückzuführen ist und nicht von makroökonomischen Faktoren angetrieben wurde. Die Ergebnisse unterstreichen den anhaltenden Stress im chinesischen Kreditsektor für Verbraucher, wo strenge Regulierungen und vorsichtige Kreditvergabe die Kreditvolumen und Margen bei Fintech-Kreditgebern beeinträchtigen.
Die Aktien von Qfin sind seit ihrem 52-Wochen-Hoch um mehr als 70 % gefallen, was die Befürchtungen der Investoren über die kurzfristige Perspektive des Unternehmens in einem schwierigen regulatorischen und wirtschaftlichen Umfeld in China widerspiegelt.













