Die Aktien von Novo Nordisk verloren am Dienstag 2,4 % und tradesen bei 297,8 dänischen Kronen, was eine Rückbildung vom 52-Wochen-Hoch von 410 Kronen im Laufe des Jahres fortsetzt.
Die Deutsche Bank senkte die Aktie von "Hold" auf "Sell", wobei sie als Begründung die gemischten Ergebnisse im zweiten Quartal sowie die weiterhin bestehende Unsicherheit im Hinblick auf den Kapitalmarkstag der Gesellschaft anführen. Die Bank senkte ausserdem ihr Kursziel von 290 auf 265 Kronen. Der Analyst Emmanuel Papadakis begründete die Veränderung mit Bedenken hinsichtlich der Entwicklung der Wegovy-Verschreibungen und Rückschlägen in der Pipeline, einschliesslich des durchgefallenen Herz-Kreislauf-Studien mit Ziltivekimab.
Die Absenkung brachte den Konsens auf der Verkäuferseite auf fünf Buy-Rating, 18 Hold-Rating und zwei Sell-Rating. Berenberg hatte Novo Nordisk bereits am 12. August auf Hold herabgestuft.
Die Aktien des Unternehmens haben sich von ihrem 52-Wochen-Tief von 224,3 Kronen teilweise erholt, aber bleiben weiterhin unter Druck, da die Investoren die Wettbewerbsdynamiken auf dem Markt für die Adipositm-Modulator-Genehungstillmittel abwägen. Eli Lilly, Novos Hauptkonkurrent, erhielt im August die erste europäische Zulassung für eine orale Behandlung zur Gewichtsreduktion, was den Wettbewerb um Wegovy verschärfte.
Den bevorstehenden Kapitalmarktstag von Novo Nordisk wird als entscheidendes Ereignis angesehen, um die strategische Richtung unter diesen Herausforderungen zu klären. Das laufende Program zur Rückkauf von Aktien hat nur geringe Unterstützung gegen die zuletzt abflauende Richtung des Aktienkurses erbracht.
Die US-Aktienindizes entwickelten sich moderat, wobei der S&P 500 und der Nasdaq stiegen, was darauf hinweist, dass die Schwäche bei Novo Nordisk eher auf Firmenspezifika zurückzuführen ist und nicht auf breiteren makroökonomischen Faktoren zurückzuführen ist.












