Meta Platforms plant für das dritte Quartal einen Rechtschutzkostendruck von 10 Milliarden US-Dollar, der in Zusammenhang steht mit einer Vergleichsvereinbarung von 18 Milliarden US-Dollar mit den 52 Generalsekretären der US-Bundesstaaten über die Nutzung von Facebook und Instagram von Teenagern, so das Unternehmen. Die Vereinbarung, die 13- bis 17-Jährige betrifft, beinhaltet unter anderem einen täglichen Zeitlimit von zwei Stunden auf den Plattformen sowie Sperren für Nachtruhe und Schulzeiten sowie Benutzermahnungen nach längeren Sessions.
Die Transaktionssumme liegt deutlich unter den ursprünglich von den Bundesanwaltinnen und -anwälten angetreutenen Beträgen von 200 Milliarden US-Dollar und 1,4 Billionen US-Dollar, so Citi. Der Analyst Ronald Josey bemerkte, dass die Transaktion einen erheblichen Nachdruck von Meta-Aktien beseitigt, da die Produktplanung für KI des Unternehmens an Fahrt aufnimmt. Citi beibehielt sein „Buy“-Rating mit unverändertem Kursziel von 800 US-Dollar.
Metas Teenagerbenutzer machen weniger als 1% der Umsätze aus, und die Plattformen schliessen bereits Interesse, Verhalten und demografische Werbezielung für Nutzer unter 18 Jahren aus. Die Kassenerhöhung im dritten Quartal wird auch die Ausgabenvorgabe für 2026 anheben, obwohl die Einschränkungen sich nicht spürbar auf die Einnahmen auswirken dürften. Citi betont die günstige Zeit des Abgleichs, der vor der Meta Connect am 23. September erfolgt.
Zu den verbliebenen Risiken im Zuge der gerichtlichen Auseinandersetzungen gehört eine Berufung von New Mexico und rund 1.200 Klagen von Schulkreisen, die noch laufend sind. Der Vergleich umfasst keine weiteren wichtigen Plattformen wie YouTube und TikTok, deren potenzielle Einbeziehung den finanziellen Effekt noch weiter verändern könnte.












