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Kühnes Vermögen von 42 Milliarden Dollar soll nach seinem Tod an eine Schweizer Stiftung gehen

Der Nachlass des verstorbenen Logistikmagnaten Klaus-Michael Kühne wird von einer Schweizer Stiftung verwaltet, und Kühne + Nagel ist deren Kernholding. Im Zuge der Konsolidierung der Branche gibt es Nachfolgefragen.

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Helena Vásquez · Business Desk · 27 Aug 2026 · 11:27 · 2 Min. Lesezeit
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Kühnes Vermögen von 42 Milliarden Dollar soll nach seinem Tod an eine Schweizer Stiftung gehen

Das Vermögen des deutschen Logistikmoguls Klaus-Michael Kühne, das auf 42 Milliarden Euro geschätzt wird, wird nach seinem Tod im Alter von 89 Jahren gemäß einem langjährigen Erbrechtesplan an die Kühne-Stiftung gehen.

Das Portfolio umfasst die Bereiche Verschiffung, Luftverkehr, Chemie und Immobilien, wobei Kühne + Nagel International AG, das von seinem Großvater gegründete und mehrheitlich kontrollierte Logistikunternehmen, das zentrale Asset darstellt. Die Stiftung, bereits eine der größten in Europa, wird von einem Verwaltungsrat geleitet, dem Kühnes Ehefrau Christine sowie vertraute Berater angehören. Die Stiftung beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und verfügt über einen Jahresbudget von 135 Millionen CHF (144 Millionen Euro).

Kühne, der keine Kinder hatte, blieb bis vor kurzem einflussreich in der Unternehmensstrategie und sorgte für Fragen in Bezug auf die zukünftige Ausrichtung seiner Unternehmen in einem umkämpften Sektor. Zu seinen Beteiligungen gehörten eine 30%igen Beteiligung an Hapag-Lloyd, eine 20%ige Beteiligung an Brenntag und eine 20%ige Beteiligung an Deutsche Lufthansa, die dieses Jahr über sein gleichnamiges Investitionsvehikel, die Kühne Holding, erworben wurde. Weitere Vermögenswerte umfassten Immobilien und Luxushotels wie das Hotel The Fontenay in Hamburg.

Sein Nettovermögen hat sich im vergangenen Jahrzehnt mehr als vervierfacht und liegt laut dem Bloomberg Billionaires Index bei 49 Milliarden Dollar (42 Milliarden Euro). Das Hauptgrund dafür war sein 60-проzentiges Anteil an Kühne + Nagel. „Ich besitze drei Häuser und ein Motorboot – das ist im Wesentlichen alles“, sagte Kühne einmal dem Cost & Logis Magazin und veranschaulichte damit sein minimalistisches Leben trotz seines enormen Vermögens.

Die Stiftung wurde vor etwa 50 Jahren zusammen mit seinen Eltern gegründet und beschäftigt sich vor allem mit Logistik, Medizin, Kultur und Klimaschutz-Initiativen. Sie hat bereits Einrichtungen errichtet oder finanziert, darunter die KLU Kühne Logistics University in Hamburg und ein Rehabilitationszentrum in Davos. Analysten bemerken, dass die Struktur zwar die langfristige Aufbewahrung bestimmter Vermögenswerte sicherstellt, aber unter dem Einfluss des strukturierten Ansatzes möglicherweise auch die Risikobereitschaft verringern kann, da Kühne ansonsten ein aktiver Führungsstil verfolgt.

"Ein Stiftungsgremium kann nicht auf die gleiche Weise handeln", sagte Georg von Schnurbein, Professor für Stiftungsmanagement an der Universität Basel. "Es wird mehr Diskussion geben, und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, wird nicht gleich sein."

Die Logistikbranche hat in den letzten Jahren eine starke Konsolidierung erlebt, mit Transaktionen wie dem Erwerb eines Supply-Chain-Geschäfts von FedEx durch CMA CGM und dem Eintritt von MSC auf den Markt für Öltanker. Beobachter vermuten, dass Kühne + Nagel und Hapag-Lloyd besonderen Schutz unter der Aufsicht der Stiftung erhalten könnten, obwohl Minderheitsanteile in weiteren Tochtergesellschaften strategische Anpassungen unterliegen könnten.

Im Vorstand der Stiftung sitzen Karl Gernandt, Jörg Wolle und das Anwalts-Team aus dem Staehelin-Familienzweig, alle zu denen Rollen im Kühne + Nagel-Konzern, in der Stiftung und in der Kühne Holding gehören. Wolle hat Kühne + Nagel zehn Jahre geleitet, während Gernandt sowohl den Konzern als auch Hapag-Lloyd führt und im Aufsichtsrat von Lufthansa sitzt.

Christine Kühne, die ihn überlebt, war seit langem in der philanthropischen Arbeit der Stiftung engagiert, insbesondere in der medizinischen Forschung. 2009 wurde in Davos ein Zentrum für Allergieforschung und -ausbildung nach ihr benannt. Sie bleibt Vorstandsmitglied.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

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