Cham Swiss Properties verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg der Mieteinahmen um 5 % auf 13,7 Millionen Schweizer Franken, was auf die vollständige Konsolidierung des Portfolios von Ina Invest zurückzuführen ist. Das Portefolio in Höhe von 1,76 Milliarden Franken wies eine Leerstandsrate von 5 % auf, wobei Beiträge aus den Lokstadt-Hallen in Winterthur und dem Zentrallager am Papieri-Standort in Cham beigetragen.
Der operativa Gewinn vor Rekalibrierungseffekten sank auf 5,5 Millionen Franken von 39,0 Millionen Franken im Vorjahr, während der netto Gewinn auf 8,4 Millionen Franken von 144,0 Millionen Franken im 1. Halbjahr 2025 zurückging. Die Rekalibrierungsgewinne sanken auf 6,4 Millionen Franken von 125,4 Millionen Franken, was auf niedrigere Immobilienbewertungen zurückzuführen ist.
Die Investitionen konzentrieren sich weiterhin auf sechs aktive Bauvorhaben, die sich auf insgesamt 172 Millionen Franken belaufen. Laut dem Unternehmen verläuft die Entwicklung der Projekte zufriedenstellend. Beim Portfolio-Management verkaufte Cham SP zwei Entwicklungsprojekte in Onex, Genf, aus dem früheren Portfolio der Ina Invest und erwarb im Juli 2026 ein Objekt in Genf.
Die Quartierentwicklung schreitet voran. Die vorbereitenden Arbeiten für Bredella West in Cham sollen im H2 2026 beginnen. Das historische Kesselhaus auf dem Papieri-Gebiet ist komplett vermietet und wird im H2 2026 fertiggestellt. Die dritte Bauphase neigt sich dem Abschluss zu, und das Leasinginteresse ist gross. Eine Zonenänderung für das Pavatex-Gebiet ist wegen einer Klage eines Aktionärs weiterhin aufgeschoben, und jetzt ist für 2027 ein Abstimmungssitzung vorgesehen.
Für das Gesamtjahr erwartet Cham Swiss Properties ein stabiles Wachstum der Mieteinnahmen und eine fortschreitende operative Entwicklung in der gesamten Bau- und Entwicklungs-Pipeline.












