Die Aktien von Meta fielen am Freitag zu Beginn des Handels um 0,4 % nach der Einigung des Unternehmens auf einen Zahlungsbetrag von 16,68 Milliarden US-Dollar mit 29 Landesstaatsanwälten, wobei die Vorwürfe, dass Facebook und Instagram für Minderjährige so programmiert wurden, dass sie süchtig machend seien, beseitigt wurden.
Die Einigung, die während der gerichtsverhandelten in Oakland Anfang August bekannt gegeben wurde, begrenzt die mögliche Haftung von Meta auf 1,4 Billionen US-Dollar, so die rechtliche Beurteilung des Unternehmens. Die Vereinbarung enthält auch Forderungen nach notwendigen Änderungen der Plattform auf landesweiter Basis, einschliesslich Standard-Schutzfunktionen für jüngere Nutzer.
Die Aktie von Meta ging im Vorbörsengeschäft um etwa 3,9 % nach oben und erreichte kurzzeitig ein Sessionshoch von 593,27 USD, bevor sie Gewinne einbüsste. Bis Mittag fiel der Kurs um 0,4 % auf 567,88 USD, nachdem er am Vortag bei 570,05 USD geschlossen hatte. Die Aktie liegt damit weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Höchstkurs von 790,80 USD.
Die umfassendere Marktentwicklung hatte ebenfalls eine zum Teil negative Stimmung geprägt, denn der Nasdaq Composite verlor in der Sitzung 0,2 %. Der Fokus der Anleger hat sich auf makroökonomische Faktoren verschoben, einschliesslich der sicherten US-Inflationszahlen. Die Kernausgaben für den persönlichen Konsum, der bevorzugte Inflationsindikator der Federal Reserve, lag deutlich über dem Ziel der Zentralbank von 2 %, was die Erwartungen an bevorstehende Zinssenkungen vor dem Symposium in Jackson Hole dämpfte.
Die Analysten von William Blair haben eine potenzielle Chance in Höhe von mehr als 100 Milliarden USD in KI-Agenten für Meta hervorgehoben und damit den langfristigen Investitionsfall unter den kurzfristigen Herausforderungen untermauert. Der kommende Quartalsfinanzergebnisbericht von Nvidia, der nach Handelsschluss veröffentlicht wird, dürfte als wichtiger Barometer für den KI-Handel dienen, der dieses Jahr ein wichtiger Faktor für die Gewinne im Technologiebereich war.
Metas rechtliche Lösung erfolgt nach jahrelangem Fokus auf das Thema Benutzersicherheit, insbesondere bei jüngeren Nutzern, und erfolgt, terwijl das Unternehmen weiterhin stark in Initiativen für künstliche Intelligenz und erweiterte Realität investiert.












