Die dänische Offshore-Windinstallationsfirma Cadeler berichtete von einem Mehralsfach-Zuwachs des Umsatzes im ersten Halbjahr, da die Erweiterungen der Flotte und die höherenvertragsgeschützten Tage die Betriebskosten ausgleichen.
Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg von 195 Millionen Euro im Vorjahr auf 408 Millionen Euro, während der Nettoertrag um 54 Prozent auf 88 Millionen Euro stieg. Das Unternehmen führte diese Wachstumsentwicklung auf eine höhere Belegungsquote der Schiffe und neue Vertragserträge zurück, die zu einem höheren durchschnittlichen Tagesertrag in der gesamten Flotte führten.
Der Auftragsbestand von Cadeler lag Ende August 2026 bei fast 2,5 Mrd. EUR und bot darüber hinaus eine Auslastungsgarantie bis 2026. Das Unternehmen nutzte sein erweiterte Flottenbestand in einem neuen Umfang, um Flexibilität und Redundanz zu erhöhen und so die Exponenz für Projektverzögerungen und sich ändernde Marktbedingungen zu verringern.
Die Kapitalexpansion umfasste die Fertigstellung einer Platzierung bei Privatanlegern und Bestellungen für neue Schiffe, um die Fähigkeiten bei der Fundamententransport und -montage zu stärken. Zudem hat Cadeler eine Überprüfung der Auswirkungen der Akquisition von Menck auf die Finanzprognosen für 2026 eingeleitet; ein Update wird in den kommenden Monaten erwartet.
Die Leitlinien für das volle Jahr 2026 blieben unverändert: Der Umsatz wird zwischen 854 Millionen Euro und 944 Millionen Euro liegen, das EBITDA zwischen 420 Millionen Euro und 510 Millionen Euro. Das Unternehmen behielt seinen strategischen Fokus bei der Ausweitung seiner Aktivitäten, um der steigenden Nachfrage bei Offshore-Windkraftprojekten im Zuge der globalen Energiewende gerecht zu werden.












