Die Aktien von Parsons Inc. stiegen am Donnerstag bei den frühen Handelszeiten um 1,4 %, nachdem der Verteidigungs- und Cybersicherheitsauftragnehmer zwei grosse federale Verträge in Höhe von insgesamt bis zu 14,75 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben hatte.
Das Unternehmen erklärte, dass es im Rahmen eines IDIQ-Vertrags für das Missile and Space Intelligence Center einen vereinigten Höchstwert von etwa 14 Milliarden US-Dollar gesichert hatte. Die Vereinbarung unterstützt mehrere Missionsbereichse. Genauere Informationen zur Dauer und Zuweisung wurden jedoch nicht bekanntgegeben. Unabhängig davon erhielt die Parsons-Tochterfirma SealingTech einen fünfjährigen, ausschliesslichen Produktionsvertrag im Wert von bis zu 750 Millionen US-Dollar vom US Cyber Command. Die Vereinbarung umfasst die Vollproduktion des »Joint Cyber Hunt Kit«, einer einsetzbaren defensiven Cybersicherheitsplattform für Joint Cyber Protection Teams.
Der Aktienkurs stieg nach einem starken Rückgang auf ein 52-Wochen-Tief von 36,26 USD am 29. Juli, das durch eine vorherige Reduktion der Prognose ausgelöst wurde. Der breitere Markt war kaum verändert; der S&P 500 stand im Wesentlichen still, und der Nasdaq ging leicht zurück, was darauf hindeutet, dass der Anstieg vor allem durch firmeninternen Entwicklungen angetrieben wurde und nicht von übergeordneten makroökonomischen Faktoren.
Das Analysten-Sentiment hatte sich bereits vor den Vertragsankündigungen verändert. Baird hat Parsons am 21. August auf "Outperform" hochgestuft und dabei die expansive staatliche Präsenz des Unternehmens sowie die langfristige Kontraktesichtbarkeit angeführt. Die Aufrüstung erfolgte vor den neuesten Auftragsbekanntmachungen, die die Einnahmepipeline des Unternehmens im Verteidigungs- und Cybersicherheitssektor weiter stärken.
Parsons, das Technologie- und Ingenieurdienstleistungen für Regierungs- und kommerzielle Kunden bietet, hat seine Aktie seit Kurztiefständen wieder erholt, da Investoren ihre Aussichten für das Auftragsgeschäft neu bewerten.












