Zwei Palästinenser fielen bei israelskem Luftangriffen im Gaza-Streifen am Sonntag getötet und sieben weitere wurden verletzt, wie die Gesundheitsbehörden in Gaza berichteten. Unter den Toten war ein 4-jähriger Junge, Mohammad Abdel-Salam Taha, der an seinen Verletzungen starb, nachdem Schutt aus einem Angriff auf ein Gebäude in Zawayda in der Nähe einschlug. Bei demselben Vorfall wurden sechs weitere Menschen verletzt, darunter mit Verletzungen durch Schrapnellsplitter und durch Schuttbedingte Traumata.
Ein zweiter Luftangriff im Flüchtlingslager Nuseirat verursachte keine Todesfälle, erhöhte jedoch die Anzahl der Opfer der Gewalt seit der durch die USA unterstützten Waffenruhe Anfang Oktober 2025. Die Gesundheitsbehörden in Gaza meldeten inzwischen mehr als 1.280 tote Palästinenser in dem Enklave seit Beginn der Waffenruhe, während Israel bestätigte, dass vier seiner Soldaten während des gleichen Zeitraums getötet wurden.
Die israelische Armee teilte mit, sie untersuche beide Vorfälle. In einem separaten Einsatz am Samstagabend meldete Israel, es habe Sharif al-Hasnat getötet, einen hochrangigen Hamas-Kämpfer, der zur Wiederherstellung der unterirdischen Infrastruktur der Gruppe verantwortlich gemacht wurde. Die Armee erklärte, die Luftangriffe in Zawayda und Nuseirat seien durchgeführt worden, um Anschläge der Hamas und anderer militanter Fraktionen zu verhindern, obwohl das Waffenstillstand gilt.
Hamas beschuldigte Israel jedoch, die Waffenruhe zu verletzen und einen umfassenderen Friedensplan zu untergraben, den US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen hatte. Laut Medienberichten umfasst der Plan einen israelischen Rückzug und die Entwaffnung von Hamas. Vertriebene Palästinenser in Gaza teilten diese Sorge. Abu Ahmed, der in der Nähe des Angriffsziels in Zawayda unterkamen, sagte Nahlesrs, dass es "keine Waffenruhe gebe, nichts ist". Er fügte hinzu: "Wir wollen Lösungen, wir wollen in Frieden leben."
Die jüngsten Gewaltvorfälle folgen einem Muster von ausfallenden Konflikten und gezielten Angriffen in der Gaza-Streifen, wo seit dem Abkommen vom Oktober 2025 von beiden Seiten Verstöße gegen den Waffenstillstand gemeldet wurden. Internationale Beobachter überwachen die Situation weiterhin in Anbetracht der seit Monaten laufenden Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden.












