Die Zentralbank der Türkei erklärte am Sonntag, dass sie die Einwöchigen Rückkaufauktionen mit einem Referenzzinssatz von 37% wieder aufnehmen wird und damit eine Fünfmonats-Aufschaltung beendet, die im März eingeführt wurde. Diese Entscheidung folgt einem Paukenschlag im geldpolitischen Entspannungszyklus, der Ende 2024 begann und durch die Eskalation der Konflikte Ende Februar ausgelöst wurde.
Die Bank hatte zuvor die Liquiditätsbedingungen verschärft, um den Übernachtungskurs in Lira auf 40% zu begrenzen. Dieses Maß zur Eindämmung der Preissteigerungsdränge hat sich seitdem auf ca. 32% stabilisiert. Gouverneur Fatih Karahan gab Anfang August an, dass die Wiederaufnahme von Auktionen in Betracht gezogen werde, solange die entsprechenden Marktbedingungen gegeben seien.
Die einwöchigen Repo-Auktionen werden Zentralbankressourcen zu dem neu festgelegten Satz von 37% bereitstellen und signalisieren damit einen Zugriff auf die neue Liquiditätsmanagementstrategie der Bank, die die Inflationskontrolle mit der finanziellen Stabilität in Einklang bringt.












