Die türkische Zentralbank wird in dieser Woche wieder einen einwöchigen Repo-Auktionsverlauf starten, was einen Wandel in ihrer geldpolitischen Haltung nach einer lang andauernden Pause aufgrund der Inflationsdrucke durch den regionalen Konflikt bedeutet.
Die Zentralbank setzte am 23. März kurzfristige Repo-Operationen ein, unter dem Eindruck der steigenden Preisrisiken, die mit dem Konflikt im Iran verbunden waren. Dieser Schritt war Teil der Bemühungen, die liquiden Mittel zu verschärfen und die Inflation einzudämmen, die die Tageszinsrate der Lira auf ein Limit von 40 % treiben konnte.
Die Inflation hat sich seither in den letzten Zeiträumen auf etwa 32 % stabilisiert, was eine Grundlage dafür bietet, die Standardfinanzierungsgeschäfte wieder aufzunehmen. Wenn die Auktionen neu beginnen, wird die Zentralbank Liquidität zu ihrem Zielzins von 37 % zur Verfügung stellen, sodass die Finanzierungsgeschäfte auf ihrem etablierten Benchmark ausgerichtet werden.
Der Gouverneur der Zentralbank Fatih Karahan gab Anfang August an, dass die Wiederaufnahme der einwöchigen Repo-Auktionen in Abhängigkeit von verbesserten Bedingungen in Betracht gezogen werde. Die Entscheidung ist Ausdruck einer Neustimmung der Politik, da die Inflationsdrucke abtrainieren und die Liquiditätsverwaltung sich wieder einem konventionelleren Rahmen annimmt.












