HP umriss einen Wechsel hin zu Hybrid-Computing auf dem Six Five Summit: AI Unleashed 2026 und betonte die beschleunigte Adoption von On-Device-Künstlicher Intelligenz in Unternehmensworkflows. Ketan Patel, President of Personal Systems bei HP, bemerkte, dass nahezu 72% der Organisationen entweder bereits KI-Agenten einsetzen oder Pilotprojekte durchführen — ein Trend, den er als Übergang von einem cloudzentrierten Modell hin zu einem hybriden Ansatz beschrieb.
Der agentenbasierte KI-Markt soll bis 2028 ein total addressable Market von 6 Billionen US-Dollar erreichen, so Patel, während On-Device-KI-Funktionen im Jahr 2024 erst 2% der Softwareentwicklung ausmachten. Aktuelle Laptops können Open-Source-Modelle mit bis zu 20 Milliarden Parametern lokal hosten, wobei die nächste Generation der Siliziumarchitektur Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern unterstützen soll. On-Premises-Infrastruktur könne bereits Modelle mit mehr als einer Billion Parametern aufnehmen, fügte Patel hinzu.
Die Kostenstrukturen von Unternehmen werden durch den Trend zu lokaler Inferenz neu geformt. Eine von HP zitierte Fallstudie betraf einen Kunden, dessen jährliche Cloud-KI-Ausgaben von 20 Millionen US-Dollar auf zwischen 200 Millionen und 300 Millionen US-Dollar stiegen, nachdem der Zugang zu Modellen für Mitarbeitende erweitert wurde. Lokale Inferenz könne die Kosten um 650.000 US-Dollar pro 1.000 Mitarbeitende senken bei Basis-Modellen, bis zu 2 Millionen US-Dollar pro 1.000 Mitarbeitende, wenn fortschrittlichere Modelle vor Ort eingesetzt würden.
HPs eigene Performance hat die breitere Sektordynamik widerspiegelt, mit einem Aktienkursgewinn von 61% über die vergangenen sechs Monate und 36% seit Jahresbeginn. Das Umsatzwachstum des Unternehmens erreichte im jüngsten Berichtszeitraum 5,74%. Patel verwies zudem auf die siebenjährige Geschichte des Six Five Summit und unterstrich die rasante Entwicklung der KI-Integration in Unternehmens- und Consumer-Geräten.












