Der Schweizer Versicherungskonzern Helvetia Baloise Holding AG legte am Donnerstag einen geringeren Gewinn im ersten Halbjahr vor, der durch Mergerspezifische Aufwendungen belastet wurde, doch gaben die Kerngewinne, der Geschäftsvolumen-und die Versicherungsbeiträge alle gegenüber dem Vorjahr zu, erklärte das Unternehmen.
Der IFRS-Nettoertrag lag bei 84,6 Millionen Schweizer Franken, verglichen mit 320,1 Millionen Franken im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,70 Franken gegenüber 5,80 Franken. Die Ergebnisse beziehen sich auf den gemeinsamen Helvetia Baloise Konzern, während die Vorjahreszahlen nur Helvetia betreffen.
Das Ergebnis wurde massgeblich durch die vorgezogene Amortisierung von in Zusammenhang mit der Fusion stehenden immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 671,7 Millionen Franken beeinflusst.
Ohne diese Gebühr stieg der operative Gewinn auf 631,6 Millionen Franken von 271,8 Millionen Franken, unterstützt von der operativen Leistung und dem fortschreitenden Fortschritt in der technischen Exzellenz. Der operative EPS lag bei 6,20 Franken, gegenüber 4,80 Franken.
Das Geschäftswachstum belief sich auf 11,73 Milliarden Franken, gegenüber 6,96 Milliarden Franken. Die Versicherungsprämien stiegen von 4,62 Milliarden auf 8,17 Milliarden Franken, wobei sowohl im Lebens- als auch im Sachversicherungsbereich Wachstum zu verzeichnen war.
Helvetia Baloise hat mit der Fusion von Helvetia Holding Ltd. und Baloise Holding Ltd. die wichtigsten ersten Integrationsschritte vollendet und wird nun den nächsten Schritt zur Vollendung der Integration einleiten. Zur Unterstützung dieser Massnahmen wurde die Funktion des Chief Technology and Transformation Officers (CTTO) geschaffen. Sandra Hürlimann, derzeit CTO Schweiz, wird diese Funktion übernehmen und ab dem 1. Oktober dem Group Executive Committee angehören. Michael Müller, stellvertretender Gruppen-CEO und Chief Integration Officer, sowie Alexander Bockelmann, Gruppen-CTO, beenden ihre Mandate im Group Executive Committee am 30. September.
Die Gesellschaft fügte hinzu, dass die Integration weiter auf Kurs bleibt, wobei der Fokus nun auf der Realisierung von Synergien und dem Abschluss des operativen Integrationsprozesses gelegt wird, einschliesslich der geplanten Vereinigung unter der Marke Helvetia in den kommenden Monaten.












