Aevis Victoria gab am Donnerstag bekannt, dass der konsolidierte Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2026 um 0,2 Prozent auf CHF 547,0 Millionen gestiegen ist, während der Nettoertrag, der den Aktionären zugerechnet wird, um 30 Prozent auf CHF 5,4 Millionen gestiegen ist.
Der operative Gewinn vor Zinsen, Steueren, Abschreibungen, amortisation und Restrukturierungskosten (EBITDAR) stieg um 7,5 Prozent und betrug 112,1 Millionen Schweizer Franken. Dadurch stieg die Marge von 19,1 auf 20,5 Prozent.
Im grössten Geschäftssegment Gesundheit betrug die operative Verbesserung die grösste Beitrag. Swiss Medical Network erzielte im H1 einen Nettoumsatz von 435,0 Millionen CHF, ein Plus von 2,1 Prozent, wobei das EBITDAR um 19 Prozent auf 94,0 Millionen CHF und der Margenwert auf 21,6 Prozent von 18,6 Prozent stieg. Der Klinikbetreiber hatte bereits im September eine verbesserte Profitabilität angekündigt.
Der Gastgewerbesegment vergrösserte sich moderat. Die Tochtergesellschaft MRH Switzerland erhöhte die Erlöse um 1,0 Prozent auf CHF 105,0 Millionen. Die EBITDA-Marge lag bei 25,9 Prozent, leicht unter dem Vorjahreswert von 26,1 Prozent.
Im Bereich Immobilien erzielte Swiss Hotel Properties einen Umsatz von CHF 20,3 Millionen und ein EBITDAR von CHF 18,6 Millionen. Der Immobilienbestand des Hotelunternehmens wird zum Juni 2018 auf CHF 903 Millionen veranschlagt.
Nach dem Berichtszeitraum notierte der Krankenhausimmobilien-Spezialist Infracore im Juli an der Börse. Eine Kapitalerhöhung verdünnte den direkten und indirekten Anteil von Aevis von 29,8 auf 22,6 Prozent. Die Gruppe kündigte aber an, keine Anteile Infracore verkauft zu haben und alle zuvor gehaltenen Titel zu behalten.
Aevis äusserte Vertrauen für das zweite Halbjahr. Swiss Medical Network sieht für die weitere Entwicklung bis 2027 eine solide Basis, während auch MRH Switzerland eine positiven Ausblick für den Rest des Jahres gab.













