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LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
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Märkte/AktienArticle

Der deutsche DAX sinkt um 1,1%, da die Ölpreise steigen und die Inflationsfurcht zunimmt

September beginnt mit Verlusten für den europäischen Leitindex, da die geopolitischen Spannungen die Ölpreise erhöhen und Investoren die Zinserwartungen neu bewerten. Der Euro Stoxx 50 hat ebenfalls Verluste verzeichnet.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 2 Sept 2026 · 01:36 · 2 Min. Lesezeit
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Der deutsche DAX sinkt um 1,1%, da die Ölpreise steigen und die Inflationsfurcht zunimmt

Der deutsche Referenzindex DAX fiel am Dienstag um 1,1% auf 25.970,11 Punkte und erstreckte damit einen jüngsten Rückstand, nachdem er letzte Woche kurz unter die 26.000 Punkte gefallen war. Der Rückgang im September folgt einem historisch schwachen saisonalen Muster für die europäischen Aktien.

Marktanalytiker nannten eine Kombination von Faktoren, die das Marktklima beeinträchtigen, darunter erhöhte Bewertungen, sich verändernde Zinserwartungen und steigende Ölpreise. "Nach der jüngsten Rallye suchen sich die Anleger ein neues Gleichgewicht zwischen hohen Bewertungen und sich ändernden Zinserwartungen", sagte Timo Emden, Marktanalytiker bei CapTrader. Geopolitische Risiken, politische Unsicherheit und steigende Ölpreise bewegen die Anleger dazu, ihr Risiko zu reduzieren, fügte er hinzu.

Der MDax der Mittelkapitalunternehmen entwickelte sich schlechter und sank um 1,68 % auf 32.173,26 Punkte, da starke Verluste bei Rüstungskonzernen wie Renk, ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) und Hensoldt den Index belasteten. Rüstungskonzernaktien sind besonders sensibel auf geopolitische Entwicklungen.

Die Ölpreise stiegen am Dienstag weiter, angetrieben durch die sich verschärfenden militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie durch Störungen der russischen Öl-Infrastruktur in der Ukraine. Der Konflikt hat die Dieselversorgung geklemmt und damit die Rohölpreise weiter gestützt. Die hohen Ölpreise und steigende Rentenmargen – vor dem Hintergrund der Erwartungen einer Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank kommende Woche und der wachsenden Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank im September – verstärkten die Widerstandsfaktoren an den Aktienmärkten.

Zu den Unternehmensnachrichten: Der Duft- und Aromahersteller Symrise erreichte nach dem Launch der Coverage durch Jefferies mit einem Kaufempfehlung seinen jährlichen Höchststand. Das Unternehmen kündigte zudem den Verkauf seines US-amerikanischen Terpenbeitragsgeschäfts an das Private-Equity-Firma Mutares an.

Die Pharmaregion Merck steigerten sich um 0,5 % nach einer Kaufempfehlung der HSBC, während das IT-Dienstleistungsunternehmen Cancom um 2,3 % nach der Ankündigung einer Aktienrückkaufzahlung ansteigen konnte. Die Aktien von GFT Technologies stiegen um 3,8 % auf den höchsten Stand seit dem Sommer 2024, nachdem Berenberg die Bewertung verbessert hatte. Hugo Boss erhöhte sich um 1 % nach der Ankündigung des Grossaktionärs Frasers, dass dieser seine Beteiligung auf mehr als 50 % erhöhen möchte. Im Gegensatz dazu sank das Aktienkurs von OHB um 8,7 %, wobei Händler auf überstrapzierte Bewertungen verwiesen.

Der Euro Stoxx 50, der breitere Benchmark der Eurozone, verlor 0,8 % auf 6.368,98 Punkte. Der FTSE 100 in London rutschte leicht ab, während der SMI in der Schweiz etwas stieg. US-Aktien-Futures deuteten auf schwächeres Handelsgeschäft in New York hin, wobei der Dow Jones Industrial Average und der Nasdaq 100 unter Druck standen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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