ADVERTISEMENT
LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Unternehmen/M&AArticle

Der Vorsitzende der Commerzbank fordert eine Überprüfung der deutschen Übernahmeregeln nach dem Deal mit UniCredit

Jens Weidmann kritisiert den Akquisitansatz von UniCredit als zu wenig preisgestützt und fordert eine regulatorische Neubewertung des M&A-Rahmens in Deutschland.

LF
Lucas Ferreira · Deals & Startups Desk · 23 Aug 2026 · 16:20 · 1 Min. Lesezeit
Teilen
Der Vorsitzende der Commerzbank fordert eine Überprüfung der deutschen Übernahmeregeln nach dem Deal mit UniCredit

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Commerzbank hat nach der schleichenden Übernahme einer kontrollierenden Beteiligung an der deutschen Bank durch UniCredit, ohne die Aktionäre mit einem spürbaren Aufschlag zu belohnen, eine Neubewertung der Übernahmevorschriften in Deutschland gefordert.

Jens Weidmann sagte der Süddeutschen Zeitung, dass UniCredit eine Mehrheitsstellung gesichert hat, obwohl sie ein finanziell unattraktives Angebot vorgelegt hat, was Fragen über die Wirksamkeit der geltenden deutschen Fusions- und Übernahmesätze aufwirft. Die italienische Bank hatte gemäß regulatorischen Angaben Ende Juli rund 48% der Aktien der Commerzbank eingenommen, was ein Schwellenwert ist, der es ermöglicht, Gesellschafterentscheide zu treffen.

Die Angebotseinladung von UniCredit fand die Beteiligung von weniger als 18 Prozent der Aktionäre der Commerzbank, wobei institutionelle und retail-Investoren weniger als 3 Prozentpunkte des Gesamtanteils ausmachen. Die restlichen angebotenen Aktien stammten von Banken, die mit UniCredit verbunden sind, wie Weidmann nach Zahlen angibt.

Die Übernahme bleibt unvollständig, da die regulatorischen Genehmigungen noch nicht erteilt wurden, bevor UniCredit die angebotenen Aktien übernehmen kann. Die Kampagne der Commerzbank gegen die Transaktion verlor an Schwung, nachdem UniCredit im Juli die 48%-igen Eigentümeranteile erreicht hatte, was die operative Kontrolle effektiv sicherte.

Weidmann betonte, dass der Mangel an einem Kontrollpremis im Konzept von UniCredit eine Prüfung durch die Gesetzgebung erforderlich mache, und erklärte, dass im aktuellen Rahmen Anpassungen erforderlich sein könnten, um eine gerechte Behandlung von Minderheitsaktionären in zukünftigen Transaktionen zu gewährleisten.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
Artikel teilen
LF
Geschrieben von
Lucas Ferreira
Deals & Startups Desk

Lucas covers M&A activity and startup funding rounds, tracking deal structures and valuations to explain what a transaction means for the companies and markets involved.

Mehr von Lucas Ferreira →
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT