Neel Kashkari, Präsident der Federal Reserve Bank of Minneapolis, sagte, dass der jüngste Anstieg der US-Tresorrücklagen kein Anlass zur Besorgnis gibt und unwahrscheinlich ist, dass er die geldpolitischen Entscheidungen beeinflusst.
Kashkari äußerte sich am Sonntag in einem Interview mit CBS’s Face the Nation, in dem er darauf hinwies, dass der Tresorrücklagemarkt trotz der erhöhten Zinsen liquide und normal funktioniert. Der 10-Jahres-Tresorrücklagenschein endete letzte Woche bei etwa 4,73%, während der 30-Jahres-Anleihenwert bei seinem höchsten Stand seit 2007 schwebte.
Kashkari betonte, dass die aktuellen Zinsen zwar höher sind als in den letzten Jahren, aber noch unter den Niveaus liegen, die in den 1990er Jahren erreicht wurden. Er fügte hinzu, dass die Marktbedingungen auf dem Tresorrücklagemarkt keine Risiken für die geldpolitische Haltung der Federal Reserve darstellen.
Bei der Juli-Sitzung der Fed blieben die Zinssätze fünfmal hintereinander unverändert. Kashkari war einer von drei Politikern, die sich für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte aussprachen, da sie angesichts der anhaltenden Inflationsbedenken eine solche Maßnahme für erforderlich hielten. Er betonte, dass weitere Daten benötigt würden, bevor die September-Sitzung, da die Unsicherheit über die Frage, ob die Inflation in der Nähe des Zieldurchschnitts stabilisieren wird, in den nächsten Monaten, noch nicht ausgeräumt ist.
Kashkari sagte auch, dass er die Entscheidung der Fed nicht voreilig treffen wollte.













