Chile, Argentina, Bolivien und Peru unterzeichneten am Freitag eine gemeinsame Deklaration zur Verstärkung der Zusammenarbeit bei strategischen Mineralien und positionieren so die Region als zuverlässigerer Lieferant für die Energiewende.
Der Pakt, der in Valparaíso, Chile, unterzeichnet wurde, beschreibt Massnahmen zur Verbesserung von Entwicklung, Koordination und Investitionen zwischen den vier Ländern, die insgesamt beträchtliche Bestände an Kupfer und Lithium besitzen. Das Abkommen sieht technische und finanzielle Unterstützung von multilateralen Einrichtungen vor, um die Projektrealisierung und die Nachhaltigkeitsstandards zu beschleunigen.
Im Rahmen des Rahmenwerks werden die Länder gemeinsame öffentlich-private Aufrufe für Forschungs-, Innovations-und Institutionaufbauprojekte in Bezug auf kritische Mineralien lancieren. Ziel der Initiative ist es, die regulatorischen Rahmenbedingungen zu vereinfachen, die Infrastruktur zu verbessern und den Wissenstransfer über Grenzen hinweg zu fördern.
Die Deklaration folgt mehreren monatlichen bilateralen und multilateralen Diskussionen zwischen den Unterzeichnungsländern, die einen beträchtlichen Anteil der globalen Lithium- und Kupferproduktion ausmachen. Analysten vermerken, dass das Abkommen die Fragmentierung der Lieferketten reduzieren und die Preisentransparenz für Käufer von Übergangserdnissen verbessern könnte.













