Die brasilianischen Interbank-Geldmarktfutures stiegen am Freitag, nachdem der Gouverneur der US-Notenbank, Kevin Warsh,Signale sendete, dass die US-Zentralbank noch „Arbeiten“ zu leisten hat, um zu sicherzustellen, dass die Inflation nachhaltig auf das Ziel zurückkehrt.
Der DI-Kontrakt mit Liefertermin Januar 2028 stieg um 6 Basispunkte auf 13,825%, während der Kontrakt für Januar 2035 um 3 Basispunkte auf 14,51% stieg, wie aus den Daten von B3 um 11:31 Uhr Brasilienscher Zeit hervorgeht. Die Ausführungen wurden im Rahmen eines Vortrags im Rahmen des Jackson Hole Symposiums gegeben, bei dem Warsh den Mandat der Fed hervorgestochen hat, die Preisstabilität wiederherzustellen.
Die Rendite der US-Treuhänder für 2 Jahre stieg um 7 Basispunkte auf 4,306 % und spiegelt eine Neuausrichtung der Zinserwartungen wider. Die Marktbewertung über das CME FedWatch-Tool zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung der US-Notenbank von 35,7 % zu Beginn der Sitzung auf 43,5 % stieg, da die Anleger den Kurs der US-Monetären Politik neu bewerteten.
In Brasilien fielen die Produzentenpreise im Juli um 0,83% im Monatsvergleich, wie die Statistikbehörde IBGE mitteilte. Die jährliche Erhöhung sackte auf 1,94% zurück, was ein erstes sunkenes disinflationsbedrohendes Zeichen für den Industriebereich darstellt. Die Veröffentlichung der Echtzeitdaten fiel zusammen mit einer erhöhten Sensibilität für internationale politische Signale.
Der Dollar stärkte sich gegenüber der brasilianischen Real, und notierte über R$5,205, da die Veränderung der US-Zinserwartungen den Greenback unterstützte. Die Entwicklung der DI-Futures widerspiegelt auch die Positionierung vor den innenwirtschaftlichen Indikatoren, einschliesslich der Caged-Employment-Daten für Juli, die am späteren Nachmittag veröffentlicht werden sollten.
Die Optionen des Copom-Markts auf der B3 wiesen eine Wahrscheinlichkeit von 88,5% für einen Kürzungsbetrag von 25 Basispunkten der Selic-Rate auf der nächsten Sitzung der Zentralbank aus, was gegenüber 92,1% eine Woche zuvor ein Rückgang darstellt. Die Wahrscheinlichkeit, die Referenzzinssatz auf 14% zu halten, stieg von 8,9% auf 10,9%. Für November betrug die Wahrscheinlichkeit einer weiteren 25-Basispunkte-Kürzung 41,1%, mit einer 43,5%-igen Wahrscheinlichkeit, dass der Satz unverändert bleibt.













