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Bostoner Fed-Chef Collins signalisiert kurzfristige Zinserhöhung, falls die Inflationsfortschritte abbremsen

Die Präsidentin der Federal Reserve in Boston, Susan Collins, warnt, dass die Zinsrate vielleicht bald steigen muss, falls sich keine nachhaltige Entinflation beweist. Ihre Ausführungen gehen dem wichtigsten Symposium der Fed voraus.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 29 Aug 2026 · 20:14 · 1 Min. Lesezeit
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Bostoner Fed-Chef Collins signalisiert kurzfristige Zinserhöhung, falls die Inflationsfortschritte abbremsen

Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Boston, Susan Collins, sagte am Dienstag, dass die US-Zinssätze möglicherweise in kürzerer Zeit steigen müssen, es sei denn, eindeutige Beweise für einen anhaltenden Rückgang der Inflation auftreten.

Collins, die in Washington sprach, stellte fest, dass durch inflationäre Prozesse, die über fünf Jahre lang die 2%-Zielmarke der Fed überstiegen, die Bedenken hinsichtlich hoher Preise in ihren Gesprächen mit Beteiligten in ganz Neuengland einer wesentlichen Rolle zukamen. "Sollten sich keine Nachweise für eine anhaltende Inflationsfortentwicklung ergeben, glaube ich, dass es angemessen sein wird, die Politik bald zu verschärfen, um die Preisstabilität in einem angemessenen Zeitrahmen zu gewährleisten", sagte sie.

Die amerikanische Notenbank hält ihren Leitzins seit Dezember im Intervall von 3,5% bis 3,75% und plant keine weiteren Anpassungen, da die Beamten die eingehenden Daten analysieren. Von Reuters befragte Ökonomen gehen davon aus, dass der Kernpreisindex für die privaten Konsumausgaben, der Lebensmittel und Energie ausschliesst, im Juli mit einer Jahreswachstumsrate von 3,3% gestiegen ist. Neue Inflationsdaten werden am Mittwoch veröffentlicht, gefolgt von einer Rede des FED-Vorsitzenden Kevin Warsh im Namen seiner Zentralbank auf dem jährlichen Forschungs-Symposium in Jackson Hole, Wyoming, am Donnerstag.

Collins zeigte auf mehrere Faktoren, die zu einer erhöhten Inflation beitragen, darunter die Importzölle der Trump-Regierung, höhere Ölpreise aufgrund des Konflikts mit dem Iran und umfangreiche Investitionen in künstliche Intelligenz. Sie fügte hinzu, dass nach ihrem Basisausblick die aktuelle Leitzinssatz sowie die jüngsten Anstiege der Zinsen für langlaufende Anleihen die schrittweise Entschleunigung der Inflation weiterhin unterstützen sollten.

Ihre Kommentare unterstreichen die anhaltenden Unterschiede innerhalb der Fed bezüglich der geeigneten Politikgestaltungsrichtung, während die Be-semler Nachwuchsdrucke sowie Fortschritte bei der Inflationsdämpfung abwägen. Die Bemerkungen erfolgen, nachdem die US-Treasurzinsen gestiegen sind und damit die Entscheidungsfindung vor der Sitzung in Jackson Hole noch komplexer werden.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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