Die Aktien von Boston Scientific sanken um 4,5 %, nachdem eine Cyberangriff die globalen Aktivitäten unter anderem bei der Bestellverarbeitung gestört hatte, nachdem diese am Dienstag entdeckt worden war. Das Unternehmen gab keine Zeitplanung für die Wiederherstellung der normalen Betriebsbedingungen bekannt.
Der Vorfall fügt sich in eine Welle von Cyberbedrohungen für den Gesundheitssektor hinzu, nachdem in letzter Zeit schwere Sicherheitslücken bei den Wettbewerbern Stryker, Abbott, Medtronic und dem dänischen Arzneimittelhersteller Novo Nordisk aufgedeckt wurden. Boston Scientific gab die Art der Attacke und die betroffenen Systeme nicht bekannt.
Der Analyst Vijay Kumar von Evercore stellte fest, dass wenn die Betriebsunterbrechungen etwa drei Wochen andauern – ähnlich wie bei dem Stryker-Vorfall Anfang dieses Jahres – sich der Umsatz im dritten Quartal um 600 bis 700 Basispunkte verringern könnte. Das Unternehmen hat die finanzielle Auswirkungen der Störung noch nicht quantified.












