Andreessen Horowitz hat 1,1 Milliarden US-Dollar für seinen neuesten Fonds gesichert, der sich speziell der künstlichen Intelligenzinfrastruktur widmet. Damit erfolgt ein strategischer Wendepunkt hin zu den Hardware- und Rechen-Komponenten, auf denen künstliche Intelligenz-Systeme beruhen.
Der Machine Age Fund wird auf Start-ups aus den Bereichen Halbleiter, Speicher, Netzwerke, Speicher, Rechenzentren, Robotik und Hausgeräte zugreifen, was die zunehmende Kapitalintensität von KI-Workloads widerspiegelt. Das Unternehmen stellte fest, dass Deals im Bereich der Hardware mittlerweile mehr als 20 % der Investitionsstrategie ausmachen, gegenüber einem geringen Anteil in den Vorjahren.
Die Rechnerdichte hat sich in den letzten Generationen um das 28-fache erweitert, von einem H100-Rack zu einem Rubin-Rack, während die Stromverbrauchsanforderungen von rund 5 bis 10 Kilowatt auf 100 bis 250 Kilowatt stieg, um die aktuellen KI-Systeme zu unterstützen. Andreessen Horowitz erwartet, dass die Stromkapazität in den nächsten drei Jahren auf 1 Megawatt ansteigen wird, da die Modelle grösser und energieintensiver werden.
Die Einführung des Fonds erfolgt nach einer Reihe von Early-Stage-Investitionen von Andreessen Horowitz in KI-fähige Unternehmen. 2016 leitete das Unternehmen die Series A von Skydio und investierte in SpaceX. Erste Investitionen in Anduril gab es 2019, und 2020 beteiligte sich das Unternehmen an der Finanzierungsrunde von Waymo. Das Portfolio umfasst auch Unconventional AI, Nexthop, Volta, Atoms, Heron Power und Mind Robotics.
Andreessen Horowitz hat in der Vergangenheit Unternehmen aus dem gesamten KI-Stapel unterstützt, von der Infrastruktur bis zu den Anwendungen, aber der neue Fonds signalisiert einen fokussierten Einsatz für den physischen und betrieblichen Rückkranz, der für die globale Skalierung von generativem AI erforderlich ist.













