Zcash steigerte sich in den asiatischen Morgenstunden am Donnerstag um mehr als 17 Prozent auf fast 1.358 US-Dollar und übertraf damit jede andere bedeutende Kryptowährung, wie aus Daten von CoinDesk hervorgeht.
Solana und Hyperliquid gewannen jeweils ungefähr 3%, während BNB, Dogecoin und Ether etwa 2% an Wert gewannen. Bitcoin stieg um 1% auf knapp über 76.400 $, XRP verbuchte einen ähnlichen Gewinn, und Tron blieb unverändert.
Gemäss den Daten von CoinGlass wurden über einen 24-Stunden-Zeitraum 86.816 Trader liquidiert, und dies hatte einen Gesamtwert von 345 Millionen US-Dollar. Von dem Gesamtbetrag entfielen 208 Millionen US-Dollar auf Short-Positionen gegenüber 137 Millionen US-Dollar an Long-Positionen, was bedeutet, dass die meisten Verluste auf Trader entfielen, die auf sinkende Preise wetten. Ether führte alle Assets mit fast 89 Millionen US-Dollar an Liquidierungen an, gefolgt von Bitcoin mit 85 Millionen US-Dollar und Zcash mit 56 Millionen US-Dollar. Die grösste Einzelposition hatte einen Wert von 18 Millionen US-Dollar und betraf eine Bitcoin-Bestellung auf Hyperliquid.
Zcash erzielte 56 Millionen US-Dollar an Liquidationen gegenüber einer Marktkapitalisierung von 23 Milliarden US-Dollar, was darauf hindeutet, dass die Hebelwirkung in Kombination mit dem Preisanstieg schnell ausgebaut wurde. Marktbeobachter bemerkten, dass die Überwachung, ob die gehebelte Positionen am Donnerstag wieder aufgebaut werden, entscheidend für die Fortsetzung der Bewegung sein könnte.
Der breitere Markt zeigte eine geringe Reaktion auf die Entscheidung der Federal Reserve am Mittwoch, ihre Zielzinsspanne um einen Viertel Prozentpunkt auf 375-400 Basispunkte zu erhöhen, was der erste Anstieg im aktuellen Zyklus ist. Bereits vor der Bekanntgabe hatten die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von etwa 69 % für die Erhöhung zugrunde gelegt. Bitcoin reagierte kaum auf die Entscheidung.
Alex Kuptsikevich, Chefmarktanalyst von FxPro, sagte in einer E-Mail, dass Bitcoin schon "negativ überreagiert" habe auf den Scheitern des CLARITY-Gesetzes im Senat Anfang der Woche und sich dadurch weniger dem stärkeren Dollar ausgesetzt sehe.












