UBS hat seine Gewinnprognose für britische Unternehmen auf 16% für das Jahr erhöht, gegenüber einem früheren Schätzungswert von 11%. Als Haupttreiber werden die steigenden Energiepreise genannt. Die Brokerage erwartet, dass die Energieerträge dieses Jahr rund 18% der Gewinnentwicklung des MSCI UK beitragen. Die Gewinnwachstumswahrscheinlichkeit dürfte jedoch im Jahr 2027 auf etwa 9% abschwächen, da der Effekt der Rohstoffverlängerung nachlässt.
Matthew Gilman, Head of CIO Europe Equity Strategy bei der UBS Switzerland AG, glaubt, dass die Wachstumschancen des Vereinigten Königreichs besser über die Auswahl einzelner Aktien erreicht werden können als durch eine breite Marktausrichtung. Dies erklärt die enge Führung der Märkte in den vorangegangenen 12 bis 18 Monaten.
UBS hat die britischen Aktien nach dem Rückgang auf "attraktiv" upgraded, beurteilt sie jedoch im Vergleich zu anderen Aktienregionen als "am wenigsten bevorzugt". Die Unternehmensgesellschaft bevorzugt die Eurozone gegenüber dem Vereinigten Königreich und bewertet die europäischen Sektoren für Informationstechnologie, Industriemitler, Banken, Consumer Discretionary und Gesundheitswesen auf "attraktiv".
Die UBS hat ein Ziel für den FTSE 100 vom Dezember 2026 auf 11.200 festgelegt, mit einem Basisfall-Ziel von 11.500 bis Juni 2027, was gegenüber 10.650 am 15. September 2026 eine Erhöhung darstellt. Die Brokerage ist auch auf ein upside Szenario-Ziel von 12.300 für Juni 2027 festgelegt, falls Faktoren wie ein schnelleres globales Wachstum, Steigerungen der Rohstoffpreise, eine Abschwächung der britischen Punds, die Diversifizierung von US-Investoren in britische Vermögenswerte oder neue Zinssenkungen bei den Zentralbanken bestehen. Entgegen dazu wird ein downside Szenario-Ziel von 7.700 festgelegt, was auf Risiken wie längere Störungen der Energieversorgung im Nahen Osten, eine erneute Ausbreitung des Handelskriegs, gesenkte Rohstoffpreise, deutlich höhere Zinssätze für Staatsanleihen oder eine stärkere britische Währung zurückzuführen ist.
Die britischen Aktien werden mit einem Forward P/E von 12,4 gehandelt, verglichen mit einem Mittelwert von 12,8 seit 1990.












