UBS hat ihre Kursziele für das Währungspaar EUR/SEK erhöht, was den anhaltenden Druck auf die schwedische Krone trotz solider haushalterischer Fundamentalwerte in Schweden widerspiegelt.
Die Bank erhob ihren Dezember-Ziel für EUR/SEK von 10,50 auf 11,00, und die Quartalsprognosen bis September 2027 wurden ebenfalls angehoben. Die Prognose für März 2027 wurde von 10,40 auf 10,90 erhöht, für Juni 2027 von 10,30 auf 10,70 und ein neues Ziel für September 2027 wurde auf 10,60 festgelegt.
Die UBS wies die unterirdische Entwicklung der Krone auf breitere Marktdynamiken zurück und stellte fest, dass ein günstigerer Kursausblick für die Währung erfordere, dass die US-Notenbank die erwarteten Zinserhöhungen vollständig in die Preise einbeziehe, was den Druck auf niedrigrendierende Währungen verringere. Die Riksbank wird voraussichtlich ihre derzeitige Zinssatzpolitik beibehalten, während die Europäische Zentralbank im September Zinsen anheben wird.
Andererseits wird die norwegische Krone von einem günstigen Zinsverlauf innerhalb der Gruppe der G10-Währungen unterstützt. UBS behielt ihre Prognosen für die norwegische Krone bei. Die Zielfinanzkurse lagen Ende des Quartals bei 10,70, 10,60 und 10,50 bis Juni 2027, und ein neues Ziel für September 2027 lag bei 10,50. Die Prognose stammt aus der Hawks-Vorstellung der Norges Bank und der Position Norwegens als netter Energiewechselkurs, bei der die Erwartung einer letzten Zinsschraube mit den politischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) übereinstimmt, um die Zinsdifferenz stabil zu halten.












