Die Aktien der TeamViewer AG stiegen am Donnerstag auf Xetra um 2,6 % auf 6,73 € und übertrafen damit die allgemeine europäischen Software-Rally nach Berichten von US-amerikanischen Unternehmenskollegen über starke Quartalsergebnisse, die die Sorgen der Investoren über die disruptiven Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Nachfrage nach Unternehmenssoftware abschwächten.
Der Kursanstieg folgte auf Gewinne von 11,4 % im Premarket-Handel für Salesforce und von mehr als 9 % für CrowdStrike, zwei führende US-Softwareunternehmen, deren Ergebnisse dazu beigetragen haben, die Stimmung in der Branche zu stabilisieren. ServiceNow wurde im Rahmen einer neuen strategischen Partnerschaft mit TeamViewer genannt, deren Ziel die Entwicklung von end-to-end-agent basierten IT-Arbeitsabläufen ist, wodurch die Plattformausweitung des Unternehmens weiter unterstützt wird.
Das Aufwärtstrend von TeamViewer folgte auf einen Rallye im Mid-August, die sich durch die europäischen Software-Konkurrenten zog, was auf das sich verbesserte Vertrauen der Investoren in diesem Segment hindeutet. Der Ergebnissebericht für das 2. Quartal 2026 der Firma wurde Ende Juli veröffentlicht und bestätigte noch einmal den Gesamtjahresausblick, was zum Vertrauen der Analysten beitrug. Die Covering-Analysten halten ein durchschnittliches 12-monatiges Kursziel deutlich über den aktuellen Niveaus fest mit einer Konsensempfehlung "Kaufen".
Die breitere Anleihenmärkte zeigten moderate Gewinne. Der Nasdaq stieg um rund 1,0 % und der S&P 500 um 0,4 %. Diese Entwicklungen unterstreichen eine Änderung der Sentiments nach der jüngsten Volatilität, die mit disruptiven Veränderungen in traditionellen Geschäftsmodellen im Unternehmenssoftwarebereich verbunden war.













