Raytheon, ein Geschäftsbereich von RTX, hat den Ausbau seiner Produktionsstätte in Forest, Mississippi, mit 50 Millionen US-Dollar abgeschlossen und die Fläche um 17.000 Quadratmeter erweitert. Die Anlage umfasst nun insgesamt 445.000 Quadratmeter und dient als Produktions-, Test- und Integrationsstandort für Systeme der Elektronischen Kampfführung und Radartechnik.
Die Erweiterung dient der gesteigerten Fertigung von Next-Generation-Jammer-Mid-Band-Pods sowie weiterer luftgestützter Radarprogramme. Raytheon rechnet damit, bis 2028 rund 100 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Unternehmen ist seit 40 Jahren in Forest präsent und hat in den vergangenen zehn Jahren 280 Millionen US-Dollar in drei Erweiterungen investiert, darunter einen 20.000 Quadratmeter grossen Anbau im Jahr 2013 sowie ein 2020 fertiggestelltes 50.000 Quadratmeter grosses Radarproduktions- und Testzentrum.
Barbara Borgonovi, President of Naval Power bei Raytheon, betonte, dass die Erweiterung das langfristige Engagement des Unternehmens für Forest und Mississippi unterstreiche. Der Gouverneur von Mississippi, Tate Reeves, würdigte die Investition als Beitrag zur nationalen Sicherheit und als Quelle hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Region. Der US-Senator Roger Wicker, Vorsitzender des Senatsausschusses für bewaffnete Dienste, hob die Rolle der Erweiterung bei der Modernisierung militärischer Fähigkeiten sowie die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten hervor.
RTX, die Muttergesellschaft von Raytheon, verzeichnete im Jahr 2025 Umsatzerlöse von über 88 Milliarden US-Dollar und beschäftigt weltweit mehr als 180.000 Mitarbeitende.













