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Märkte/AktienArticle

Der Schweizer SMI fällt um 1%, Nestlé, Novartis und Roche sorgen für Schwingungen; Gurit steigt um 10%

Schwergewichtete Aktien drücken den Schweizer Blue-Chip-Index nach unten, während Gurit mit starken Ergebniszahlen aufsteigt. Die Anleger verfolgen in Jackson Hole die Hinweise der Fed im Zusammenhang mit erhöhten Inflationsraten und geopolitischen Risiken.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 27 Aug 2026 · 10:51 · 2 Min. Lesezeit
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Der Schweizer SMI fällt um 1%, Nestlé, Novartis und Roche sorgen für Schwingungen; Gurit steigt um 10%

Der Schweizer Leitindex SMI verlor am Donnerstag 1% auf 14.400 Punkte, angetrieben durch Rückgänge bei den Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche, während der breiter gefasste SPI um 0,7% auf 20.286 Punkte abrutschte.

Die defensive Positionierung im SMI, das anfällig für Zinserwartungen ist, reflektierte die Vorsicht der Anleger im Vorfeld des jährlichen Zentralbankersymposiums in Jackson Hole. Im Mittelpunkt steht dort die am Freitag abgehaltene Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh, in der die Märkte auf Signale zur kurzfristigen Zinspolitik achten. Die von der Fed bevorzugte Inflationsschätzung, der Core PCE-Deflator, blieb hoch, während das US-amerikanische persönliche Einkommen unerwartet gestiegen ist und damit die Wetten auf mindestens einen weiteren Zinsschritt im Jahr 2024 stärkt.

Die Ölpreise sanken unter 90 USD pro Barrel, wobei Brent-Rohstoff zuletzt bei 87,01 USD stand, was etwa 6% weniger als am Montag. Den Rückgang bewirkten Berichte, wonach Iran und Oman Gespräche über die Wiederöffnung der Hormuschaussee führen, einer entscheidenden Schranke für weltweite Rohöl-und Erdgaslieferungen. Die Wasserstraße ist seit Beginn der Eskalation des US-Iran-Konflikts vor sechs Monaten weitgehend gesperrt, was Lieferunsicherheiten und Inflationsängste auslöst.

Unter den Einzelanlagern fiel Givaudan um 3% nach dem, dass Morgan Stanley die Aktie nach einem schwächeren als erwarteten Ergebnis bei Parfümen und einer begrenztem Gewinnmargenwachstum auf "Underweight" herabgestuft hatte. Die Bank warnte auch, dass die Aktie als Kandidat für Gewinnübernahmen nach einem Plus von 7% in den vorangegangenen sechs Sessions infrage komme. Kühne+Nagel fiel um 2,7% nach dem Bericht von Bloomberg, dass das US-amerikanische Bundesamt für Industrie und Sicherheit eine Untersuchung gegen dessen singaporeanische Tochtergesellschaft Apex wegen mutmaßlicher illegaler Versendung von Nvidia-KI-Chips nach China durchführte.

Das Trio Nestlé, Novartis und Roche – wobei der Kurs beim jeweils 0,8% bis 1,7% sinken lag – war der grösste Talfaktor für den SMI. Nestlés Rückgang setzte sich weiter fort, nachdem der Kurs am 17. Juli auf ein Hoch von 87,09 Franken gestiegen war, während die ZKB die Aktie von „Überwicht“ auf „Marktwert“ herabstufte. Im Gegensatz dazu stieg ABB um 0,7% auf Grundlage der positiven Nachrichten von Nvidia, was zu Kursanstiegen bei weiteren Schweizer Industrieunternehmen führte, darunter AMS Osram (+2,1%), Comet (+1,6%), Inficon (+0,8%), Huber+Suhner (+2,4%) und VAT (+1,4%).

Gurit stieg um 10 % auf 39,00 Franken, das höchste Niveau seit Anfang Juli, nachdem das Unternehmen solide Ergebnisse veröffentlichte. Accelleron und Feintool verbesserten sich um 2,4 % beziehungsweise 4,6 % aufgrund positiver Gewinnveröffentlichungen. Softwareaktien wie SAP stiegen mit 2,1 % im frühen Frankfurter Handel nach dem Anheben der Jahresziele von Salesforce, während die erhöhte Einnahmeschätzung von CrowdStrike das Cybersecurity-Mindset stärkte.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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